Wasserversorgung
"Aus dem Wasser ist alles entsprungen -
Alles wird durch das Wasser erhalten !"
Goethe, Faust II, 2
Man kennt den Wert des Wassers und doch vergisst man in unseren sogenannten "zivilisierten" Ländern und in unserem zukunftsorientierten Leben oft auch dementsprechend mit dem wertvollsten Gut unserer Erde umzugehen.
Nicht so in Knittelfeld!
Das Wasserwerk der Stadtgemeinde Knittelfeld schützt die Qualität unseres wichtigsten Lebensmittels und tritt unermüdlich für mehr Bewusstseinsbildung um die Bedeutung des Wassers ein.
Seit 1899 wurde die Trinkwasserversorgung in Knittelfeld sukzessive ausgebaut und neue Wassergewinnungsstellen erschlossen.
Heute, mehr als 100 Jahre danach profitiert die Bevölkerung von Knittelfeld und die mitversorgten umliegenden Gemeinden von einem modernen und leistungsfähigen Dienstleistungsbetrieb, dessen Ziel es ist, neue Maßstäbe in Sachen Versorgungssicherheit, Qualitätssicherung und Kundendienst zu setzen.
Die Entwicklung der Knittelfelder Wasserversorgung :
Wie die meisten Siedlungen und Städte war auch Knittelfeld seit seiner Entstehung auf Wasserversorgung aus Hausbrunnen angewiesen.
1899 werden in der Graden vier Quellfassungen und in Sachendorf ein Hochbehälter errichtet.
Knittelfeld zählt damit um die Jahrhundertwende zu den ersten Städten der Steiermark, die eine ausreichende, einwandfreie Trinkwasserversorgung besitzen!
1916-1918 wird zur Versorgung des Kriegsgefangenenlagers das Pumpwerk Maßweg gebaut und an das Stadtrohrnetz angeschlossen.
1941 sind schon 60 % unserer Bevölkerung an die Wasserversorgung angeschlossen !
Der durch den Wiederaufbau nach 1945 stark ansteigende Wasserverbrauch bringt immer öfter Versorgungsengpässe, darum erfolgt in den Jahren 1960 - 1965 ein großer Ausbau der Knittelfelder Wasserversorgung.
Das Pumpwerk Uitz wird gebaut - das Rohrnetz der Stadt Knittelfeld erreicht eine Gesamtlänge von 49 km.
1977 : Die Gründung des Wasserverbandes Aichfeld-Murboden auf Initiative der Stadtgemeinde Knittelfeld gewährleistet eine sichere Wasserversorgung für das gesamte Aichfeld.
1986 steigt der Tageswasserverbrauch bis auf 3.500 m3 an.
In Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Aichfeld-Murboden wird ein neuer Hochbehälter in Einhörn gebaut.
Die Jahre 1998 bis 2000 sind geprägt von umfassenden Umbau- und Renovierungsarbeiten an den beiden Hochbehältern und an allen Wassergewinnungsstellen.
Gleichzeitig wird beschlossen, eine neue leistungsfähige Fernwirkanlage zur Steuerung aller Anlagen des Wasserwerkes und des Wasserverbandes anzukaufen.

