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Die Stadtgemeinde Knittelfeld hat bereits im Oktober 2004 die Initiative "Gesunde Gemeinde" ins Leben gerufen und unter Federführung von Gemeinderat Peter Klöckl ein breites Spektrum an Veranstaltungen zum Thema Kommunale Gesundheit durchgeführt.
 
Um diese wichtige Aufgabe auf eine professionele Basis zu stellen, wurde bei der Sitzung des Gemeinderates am 14. Februar 2005 vom Knittelfelder Gemeinderat der Beitritt zum Netzwerk "Gesunde Städte Österreichs" beschlossen.
 
Dieses Netzwerk wurde 1992 gegründet und ist ein Fachausschuss des Österreichischen Städtebundes. Eine Mitgliedschaft beim Netzwerk setzt einen politischen Beschluss der Stadt voraus, in dem die Zielsetzung der Ottawa-Charta der WHO vom 21.9.1986, u.a.
 
• Entwicklung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik
• Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten
• Unterstützung gesundheitsbezogener Gemeinschaftsaktionen
• Entwicklung persönlicher Kompetenzen und Neuordnung der Gesundheitsdienst
Sowie die Zielsetzungen des österreichischen Gesunde Städte-Netzwerks als kommunalpolitische Leitlinien anerkannt werden.
Derzeit gehören dem Netzwerk 31 Mitgliedsstädte an, darunter in der Steiermark : Bruck an der Mur, Fürstenfeld, Graz, Kapfenberg, Leoben und Voitsberg.

Knittelfeld - Stadt des gesunden Alterns

Dieses Schlagwort symbolisiert kurz und bündig das Ergebnis der großen Gesundheitsumfrage, die das Forum Gesunde Stadt beim BOAS Institut von Prof.D.I.Ernst Gehmacher in Auftrag gegeben hat.

Gesundheitsförderung will zu Selbstbestimmung ermutigen, um eigene Potenziale zur Gestaltung des Lebens wie des Zusammenlebens zu entdecken, aufmerksam wahrzunehmen, zu nutzen und zu entwickeln.
Dabei sind Einzelne, Gruppen und das Gemeinwesen miteinbezogen. Eine "Gesunde Stadt" ist bestrebt, dass alle Entscheidungen in einer Kommune, von der Politik, der Wirtschaft, der Stadtverwaltung, auf ihre Gesundheitsverträglichkeit hin bewertet und ausgerichtet werden.
Dass Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten haben, ihre Meinung, Interessen und Anliegen für eine bessere Gestaltung ihres Stadtteils, ihrer Arbeits-, Ausbildungs- und Lebensverhältnisse einzubringen, und das Institutionen und Bürgerinnen und Bürger, die in einer Stadt wirken und leben, dies nicht nur zum Eigennutz tun, sondern sich auch dem Gemeinwesen verpflichten und für mehr Lebensqualität engagieren.

 

Die Entwicklung zu einer "Gesunden Stadt" führt zu einer besseren Nutzung kommunaler Ressourcen, fördert die Bindung an den eigenen Lebensort, die Unterstützung untereinander und die Fähigkeit des Einzelnen wie auch von Institutionen, für die Gesundheit Sorge zu tragen.

 

Durch eine Bürgerbefragung mittels Fragebogens zum Thema Gesundheit wurde im Sommer erhoben, wie es mit der allgemeinen Befindlichkeit und Gesundheit der Knittelfelder Bevölkerung steht.
Die Bevölkerung wurde gebeten, Fragen wie z.B.:

Für wie gesund halten die BürgerInnen das Leben in unserer Stadt ?
Was tragen Sie selbst zur eigenen Gesundheit bei ?
Wie beurteilen Sie die städtischen Gesundheitseinrichtungen ?
zu beantworten.

 

Die Auswertung und Analyse der Ergebnisse führte das Institut BOAS unter der Leitung von Prof. Dipl.Ing. Ernst Gehmacher durch.

Die Präsentation dieser Umfrageergebnisse bildete den Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt der in Knittelfeld abgehaltenen Tagung "Netzwerk Gesunde Städte Österreichs" im November 2005.

 

Waltraud Rauscher

Koordinatorin des Forums Gesunde Stadt

Gemeinderätin Waltraud Rauscher

 

Wenn Sie weitere Informationen
zum Thema wünschen oder
mit Gemeinderätin Waltraud Rauscher sprechen wollen,
Terminvereinbarung unter
Tel.Nr. 03512/83211-126