Wald

Der gesamte Fortbesitz der Stadt Knittelfeld umfasst ca. 1.730 ha. Er ist gliedert in die Reviere:
Mitterbach (730 ha)
Rachau (800 ha)
Rassnitz (200 ha)

Heute wird der Städtische Forstbetrieb von vier Mitarbeitern gepflegt und bewirtschaftet. Es gibt kaum noch Durchforstungsrückstände, der naturnahe Wald wird gefördert wo es geht. Der Baumbestand setzt sich zusammen aus 84 % Fichte, 13 % Lärche und je 1 % Tanne, Kiefer und Laubholz.

Den Bürgerinnen und Bürgern steht innerhalb der Wälder eine 14 km lange Mountainbikestrecke auf den Steinplan zur Verfügung. Das Sammeln von Beeren und Schwämmen ist von 8.00 bis 16.00 Uhr für den Hausgebrauch gestattet. 

Waldschule

Städtisches Forstamt

Foto vom Städtischen Forstrevier .
Städtisches Forstrevier.

Kontakt und Information:
Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld
Rathaus, 3. Stock, Tür Nr. 313
E-Mail: gerhard.gruber(a)knittelfeld.at
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 8.00 – 12.00 Uhr 

Hier finden Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Referat 8 Forstamt

Referat 8 Forstverwaltung

Foto von Ing. Gerhard Gruber.

Ing. Gerhard Gruber

Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld
3. Stock, Tür Nr. 313
Tel.: +43 (0) 3512/83211-358
Fax: +43 (0) 3512/83211-222
Mobil: +43 (0) 664/80047358
E-Mail: gerhard.gruber(a)knittelfeld.at
Referatsleiter, Oberförster

Foto von Ingrid Bergner.

Ingrid Bergner

Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld
3. Stock, Tür Nr. 313
Tel.: +43 (0) 3512/83211-350
Fax: +43 (0) 3512/83211-222
E-Mail: ingrid.bergner(a)knittelfeld.at
Sachbearbeiterin

Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist im Besitz von drei Forstrevieren mit einer Gesamtgröße von 1.730 ha.

Aufgaben

  • Vermarktung und Bereitstellung von Rundholz
  • Planung und Abwicklung des forstlichen Wegbaues und der Wegerhaltung
  • Planung und Abwicklung aller waldbaulicher Arbeiten
  • Forst- und Jagdschutzdienst
  • Revierdienst

Betriebsdaten

Betriebsdaten

Gesamtbesitz: ca. 1.730 ha.
Reviere: Mitterbach (730 ha), Rachau (800 ha) und Rassnitz (200 ha).
Seehöhe: 680 m bis 1.717 m
Durchschnittliche Hangneigung: 55 %
Holzartenverteilung: 84 % Fichte, 13 % Lärche, je 1 % Tanne, Kiefer und Laubholz
Holzernte: Schlägerung: ca. 40 % eigene Forstarbeiter, 60 % Schlägerungsunternehmer
Bringung: ca. 40 % eigene Forstarbeiter, 60 % Schlägerungsunternehmer
Hiebsatz: ca. 10.000 fm, davon Vornutzung 20 - 30 %, Kalamitätsnutzung
10 - 20 %

Waldöffnung:
Mountainbikestrecke auf den Steinplan - 14 km
Sammeln von Beeren und Schwämmen von 8.00 bis 16.00 Uhr
Berglauf, 3 Tage Wanderung, Rodeln, Tourenschilauf etc.

Nasslager Brückenweg:
Hier besteht die Möglichkeit 7000m³ Rundholz jahrelang ohne Qualitätsverlust zu lagern. Dies wird mit einer regelmäßigen Bewässerung des Rundholzes erreicht. Dies dient zur Überbrückung von großflächigen Schadereignissen zum Ausgleich von Rundholzüberangebot.

Besitzchronik

Das Revier Rassnitz ist seit 1705 im Besitz der Stadt. Es wurde damals vom Kapuzinerkloster Knittelfeld den Bürgern der Stadt geschenkt, mit der Auflage, jährlich 80 rm Brennholz zu liefern. Dieses Servitut wurde 2005 finanziell abgegolten. Der Grund für die Schenkung lag darin, dass der Kapuzinerorden ein Bettelorden war und daher den, bei der Klostergründung vom Probst von Seckau geschenkten Wald, nicht behalten durfte.

Im Jahr 1926 wurde das heutige Revier Mitterbach und im Jahr 1927 der nördliche Teil des Revieres Rachau (307 ha) von einem Privatbesitzer erworben. Dieser Ankauf wurde damals von der Opposition im Gemeinderat heftig kritisiert und als wirtschaftliche Fehleinschätzung bezeichnet. Im Jahre 1942 wurde die an das Revier Rachau angrenzende Obermeieralm im Ausmaß von 493 ha von einem Realitätenhändler gekauft. Dieser Besitz war damals zum Großteil Waldweide, und daher forstlich sanierungsbedürftig.

Heute wird der Städtische Forstbetrieb intensiv bewirtschaftet. Es gibt kaum noch Durchforstungsrückstände, der naturnahe Wald wird gefördert wo es geht, es werden aber auch Kahlhiebe gemacht, wenn keine Aussicht auf natürliche Verjüngung besteht. Der Betrieb ist voll aufgeschlossen und mit den nötigen Maschinen und Fahrzeugen ausgestattet. Die erwirtschafteten Gewinne werden jährlich dem Ordentlichen Haushalt im Voranschlag der Stadt Knittelfeld zugeführt.

 

Die Waldschule Knittelfeld ist ein Projekt der Stadtgemeinde Knittelfeld (Forstamt) mit den Kinderfreunden.

Waldschule

Waldschule Knittelfeld

Ein Projekt der Stadtgemeinde Knittelfeld mit den Kinderfreunden

Abbildung des Gebäudes der Waldschule Knittelfeld.
Waldschule Knittelfeld.

Anfahrt Mitterbach Richtung Steinplan (gut beschildert)
Infos und Anmeldung:
Kinderzentrum
Parkstraße 39, 8720 Knittelfeld
Tel.: +43 (0) 3512/75738
E-Mail: kinderzentrum.knittelfeld(a)utanet.at

Die Waldschule Knittelfeld ist ein umweltpädagogisches Zentrum und am Gelände der Kinderfreundehube auf einer Waldlichtung in 1.000 m Höhe errichtet. Im Erdgeschoss laden eine Holz- und Forscherwerkstätte die Besucherinnen und Besucher ein, kreativ tätig zu werden. Im ersten Stock kann man Waldtiere ganz aus der Nähe bestaunen. Waldpädagoginnen vermitteln den Kindern altersgerecht, waldwirtschaftliche Aspekte und ökologische Zusammenhänge. Freudvolles, lustbetontes, experimentelles und aktives Lernen stehen im Vordergrund. Bei mehrtägigen Erlebnistagen steht die Kinderfreundehube für Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Angebot

Waldausgänge für Schulen, Kindergärten und private Gruppen.
Eintägige Waldführungen mit Fachschwerpunkten.
Jahresprojekte, bei denen die Fachschwerpunkte mit den Veränderungen des Waldes im Laufe eines Jahres erlebt werden.
Walderlebnistage mit Übernachtungsmöglichkeiten und spezifischen Fachschwerpunkten.
Familientage u.v.m.

Mehr dazu:
www.waldschule-knittelfeld.at

Verbot von Feuerentzünden und Rauchen im Wald

Mehr Informationen zum Thema Wald  finden Sie im LUIS http://www.umwelt.steiermark.at/cms/ziel/25573/DE/