Was, wann, wo in Knittelfeld?

Mai 2017
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Pfarren und Religionsgemeinschaften

Röm.-Kath. Pfarramt Knittelfeld

Kirchengasse 8
8720 Knittelfeld
Tel. +43 (0) 3512/82643
Fax: +43 (0) 3512/826438
Mobil: +43 (0) 676/87426244 Pfarrer Mag. Rudolf Rappel
E-Mail: knittelfeld(a)graz-seckau.at
Web: http://knittelfeld.graz-seckau.at
Öffnungszeiten:
Mo. - Mi.: 9.00 - 12.00 Uhr
Fr.: 10.00 - 13.00 Uhr
DO keine Kanzleistunden

zur Kirchengeschichte in Knittelfeld

Römisch katholische Kirche

Römisch katholische Kirche

Die römisch katholische Kirche war und ist in Österreich am stärksten vertreten (1951: 89%, 2001: 73,6%, 2012: 63,2%) und galt als historisch anerkannt. So betrachteten sich zum Beispiel die Habsburger, die mit wenigen Ausnahmen die Könige bzw. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation stellten, als Anwalt und Schutzherr der Kirche. In dieser Funktion schloss Friedrich III. 1448 ein Konkordat (lat. concordatum = Vereinbarung, Vertrag) mit dem Heiligen Stuhl, das bis 1806 als Grundlage vieler kirchenrechtlicher Regelungen blieb. Als weitere staatliche Rechtsquelle für die freie und öffentliche Ausübung des Kultes ist das Konkordat zwischen dem Hl. Stuhl und der Republik Österreich, BGBl. II Nr. 2/1934 zu nennen:

Artikel I. §1. Die Republik Österreich sichert und gewährleistet der heiligen römisch katholischen Kirche in ihren verschiedenen Riten die freie Ausübung ihrer geistlichen Macht und die freie und öffentliche Ausübung des Kultes.

Mit Stand Jänner 2013 bekennen sich 65,26% der Knittelfelder offiziell zur römisch katholischen Kirche.

Evangelische Gemeinde A.B.

Parkstraße 13
8720 Knittelfeld
Pfarrerin: Mag. Ulrike Drössler (+43 (0) 664 1548458)
Tel.: +43 (0) 3512/82411
E-Mail: knittelfeld@evang.at
Web: http://knittelfeld-zeltweg.evang.at

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Evangelische Kirche

Evangelische Kirche

Neben der römisch katholischen Kirche hat sich wie vorher beschrieben, die evangelische Kirche A. B. in Knittelfeld zur Pfarrgemeinde entwickelt. Sie war ursprünglich durch das Protestantenpatent 1861 relativ gesetzlich als Korporation (lat. corpus=Körper, Körperschaft) anerkannt und damit die Parität (lat. paritas=Gleichheit) mit der römisch katholischen Kirche hergestellt. Mit dem Protestantengesetz 1961, BGBl. Nr. 182/1961 wurde die „evangelische Kirche“ völlig gesetzlich anerkannt:  

„§1. (1) Verfassungsbestimmung. Die Evangelische Kirche Augsburgischen und Helvetischen Bekenntnisses in Österreich sowie die in dieser zusammengeschlossene Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich und die Evangelische Kirche Helvetischen Bekenntnisses in Österreich – im Folgenden sämtliche „Evangelische Kirche“ genannt – sind gesetzlich anerkannte Kirchen im Sinne des Artikels 15 des Staatsgrundgesetzes vom 21. Dezember 1867, RGBl. Nr. 142, über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger.“
Zur Evangelischen Kirche A.B. bekennen sich 4,74% der Knittelfelder.

Am 18. Oktober 1936, war die evangelische Kirche in der Parkstraße eingeweiht worden. Davor fanden die gottesdienstlichen Veranstaltungen in der ehemaligen Turnhalle der Kärntnerschule und vor allem im Gemeinderats-Sitzungssaal statt. Durch die wachsende Anzahl an evangelischen Gläubigen (am 1. Mai 1935 waren es 2.300) waren die Räumlichkeiten zu klein geworden und man legte den Grundstein für den Kirchenbau. Mit knappen Geldmitteln konnte der Bau so fertig gestellt werden, dass am 18. Oktober 1936 die Einweihung stattfand. Unmittelbar an das schlichte, einfache Gotteshaus waren Räumlichkeiten für den evangelischen Kindergarten angebaut. Dieser wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen. Der Zweite Weltkrieg verschonte auch die Bekennerkirche nicht. Es kam zwar zu keinen Beschädigungen durch Bomben, doch die beiden Glocken sowie das Kupferblechdach des Turms wurden für Kriegszwecke abgenommen. Mehr als zehn Jahre musste die Kirche ohne Geläut auskommen. 1957 wurden dann drei Glocken geweiht und am Turm aufgezogen. Bei der Außenrenovierung 2003 wurde das Kreuz an der Vorder- und Rückseite der Fassade bunt gestaltet. 2004 hat man die fünf Rundbogenfenster mit Glasmalerei versehen. 2011 hat der Zeltweger Künstler Manfred Merl den Altar neu gestaltet sowie die ursprüngliche Heizanlage verkleidet und mit den Zehn Geboten versehen. Als Geschenk der Stadtgemeinde zum 75er erhielt die Kirche eine historische Haustafel.

 

 

 

 

 

Rumänisch orthodoxe Pfarrgemeinde

Sachendorfergasse 1a
8720 Knittelfeld
Pfarrer Cristian Greucean
Tel.: +43 (0) 3512/44144
Mobil: +43 (0) 676/7825195
Sonntag: Liturgie 10 - 12 Uhr
Samstag: Vesper 18 Uhr

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Rumänisch orthodoxe Kirche

Rumänisch orthodoxe Kirche

Mit der Zuwanderung aus Rumänien entstand in Knittelfeld die rumänisch – orthodoxe Pfarrgemeinde (altgr. orthos= richtig, geradlinig; doxa= Verehrung, Glaube; die richtige Verehrung oder rechte Lehre Gottes). Seit 2004 besteht in Knittelfeld die rumänisch orthodoxe Pfarrgemeinde. Anfänglich wurde der Gottesdienst in der Kirche St. Johann im Felde gefeiert. Mit September 2009 wurde die Kapuzinerkirche zur rumänisch orthodoxen Kirche. Die Kapuziner haben ihre Kirche in Knittelfeld der rumänisch  - orthodoxen Kirche geschenkt. „Was wir selbst geschenkt bekamen, dürfen wir nicht weiterverkaufen.“ Anerkannt wurde die orthodoxe Kirche in Rumänien im Jahr 1781 durch das Toleranzpatent von Kaiser Josef II. Durch das Orthodoxen Gesetz 1967 findet die rumänisch – orthodoxe Kirche in Österreich ihre gesetzliche Anerkennung. 2,6% der Knittelfelder bekennen sich zu dieser Kirche. Die rumänisch – orthodoxe Pfarre Knittelfeld reicht bis Murau, Mürzzuschlag und Trieben, ihr gehören etwa 450 Gläubige an.  

Moscheen Errichtungs-, Erhaltungs- und Verwaltungsverein Knittelfeld

Bahnstraße 15
8720 Knittelfeld
Obmann: Ahmet Akbulut
Tel.: +43 (0) 676/4363493
Freitagsgebet: jeden Freitag Sommerzeit 13 Uhr, Winterzeit 12.30 Uhr.

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Moscheen Errichtungs-, Erhaltungs- und Verwaltungsverein Knittelfeld

Moscheen Errichtungs-, Erhaltungs- und Verwaltungsverein Knittelfeld

Bild des Gebäudes vom Islamischen Kulturverein in Knittelfeld.
Gebäude Islamischer Kulturverein.

Weiteres brachte die Zuwanderung nicht wenige Menschen islamischen Glaubens nach Knittelfeld. So entstand 2009 der „Islamischer Kulturverein in Knittelfeld“. Etwa 5,2% der Knittelfelder Bewohner bekennen sich zum Islam. Islam, arabisch islãm, bedeutet Unterwerfung (unter Gott), völlige Hingabe (an Gott). Im deutschsprachigen Raum bezeichnen sich die Anhänger islamischen Glaubens auch als „Muslime“ oder „Moslems“. Muslim, arabisch muslim, bedeutet der sich (Gott) Unterwerfende oder sich (Gott) Hingebende. Muslim ist nach islamischem Selbstverständnis ein Monotheist, der Mohammed als letzten Propheten und Allah als (einzigen) Gott anerkennt.    
Was für die christlichen Religionen die Bibel und als Symbol das Kreuz ist, ist für den Islam der Koran (arab. al - qur' ãn= die Lesung, Rezetierung, Vortrag)  – das unverfälschte Wort Gottes - und als Symbol der Halbmond. In Österreich sind die Anhänger des Islams nach hanafitischem Ritus als Religionsgesellschaft seit 1912 (Islamgesetz, RGBl. Nr. 159/1912) gesetzlich anerkannt. Hanafiten gehen auf Abu Hanifa an-Nu'man ibn Thabit – der größte Imâm (Vorsteher, Vorbild, Vorbeter) zurück. Das Islamgesetz war die Konsequenz der Annexion Bosnien-Herzegowina durch die Habsburger-Monarchie, da dadurch eine große Zahl von Muslimen zum Habsburgerreich kamen. Der Soldatenfriedhof in Knittelfeld erinnert heute noch an diese Zeit, da dort Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg bosnischer Herkunft mit islamischen Glauben beerdigt sind. Der Verfassungsgerichtshof hat die Wortfolge „nach hanafitischen Ritus“ als verfassungswidrig im März 1988 (BGBl. Nr. 164/1988) aufgehoben, somit wurde das Gesetz auf alle Muslime erweitert.  

Jehovas Zeugen

Versammlung Knittelfeld
Lendgasse 15
8720 Knittelfeld
Kontakt: Johann Madl
Tel.: +43 (0) 650/4861005
E-Mail: jehovaszeugen.knittelfeld(a)gmail.com
Web: www.jw.org
Zusammenkünfte: Donnerstag, 18.30 Uhr, Sonntag: 17.30 Uhr

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Jehovas Zeugen

Jehovas Zeugen

Das Bild vom Gebäude der Zeugen Jehovas.
Königreichssaal der Jehovas Zeugen.

Seit 2009 sind die Jehovas Zeugen eine gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaft.  (BGBl. Nr. 139/2009): „Die Anerkennung der Anhänger von Jehovas Zeugen als Religionsgesellschaft unter der Bezeichnung „Jehovas Zeugen in Österreich“ wird hiermit ausgesprochen.“  Die Jehovas Zeugen sind eine christlich, chiliastisch (grich. chilia= tausend, die Erwartung eines tausendjährigen Reiches nach der Wiederkunft Christi betreffend) ausgerichtete und nicht trinitarische Religionsgemeinschaft. Sie leiten ihren Glauben von ihrem Verständnis der Bibel ab. Jehovas Zeugen beten zum „allmächtigen und ewigen Gott“ Jehova und lehnen die Dreifaltigkeit ab. Jehova ist der Name Gottes. Die ersten organisierten Zusammenkünfte fanden in Knittelfeld anfand der dreißiger Jahre statt. 1960 wurde der erste „Königreichssaal“ in der Seckauer Straße, 1975 ein größerer Saal in einer ehemaligen Tischlerei in der Gaaler Straße bezogen. Schließlich wurde 1989 ein eigenes Gebäude in der Lendgasse errichtet. In Knittelfeld bekennt sich zu dieser Glaubensgemeinschaft offiziell nur eine kleine Minderheit. 

Evangelikale Gemeinde Knittelfeld

Josef-Kohl-Gasse 34a
8720 Knittelfeld
Hanno Bertignoll
E-Mail: hanno.bertignoll(a)gmx.at
Tel.: +43 (0) 664/2625088
Gottesdienst: Sonntag 9.30 Uhr

aktuelle Veranstaltungen:
https://www.facebook.com/EvangelikaleGemeindeKnittelfeld/

Freie Christengemeinde Pfingstgemeinde

Fröbelstraße 5
8720 Knittelfeld
Herbert Engelschön
Tel.: +43 (0) 650/2413717
Gottesdienst rumänisch: Sonntag 10.30 Uhr
Gottesdienst deutsch: Sonntag 18 Uhr