Was, wann, wo in Knittelfeld?

Mai 2017
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Eingetragene Bekenntnisgemeinschaft

Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Lobmingerstraße 24
8720 Knittelfeld
Mobil: +43 (0) 676/833 22 240, E-Mail: s.mroczek(a)adventisten.at
Web: www.adventisten.at/kirchen/kirche_51.php
Fr: 19 - 20.15 Uhr; Sa: 9 – 11 Uhr
Gottesdienst: Samstag: 9.15 - 10 Uhr Bibelgespräch, 10.15 - 11.15 Uhr Predigt

zur Kirchengeschichte in Knittelfeld

Religiöse Bekenntnisgemeinschaften

Eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft

Zu den gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften wurden in Österreich zusätzlich noch die staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaften eingeführt. Diese besitzen eine eigene Rechtspersönlichkeit, aber nicht die Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften. Das Bundesgesetz über die „Rechtspersönlichkeit von religiösen Bekenntnisgemeinschaften“ (BGBl. Nr. 19/1998) ist die Rechtsgrundlage für den Erwerb der Rechtspersönlichkeit für eine religiöse Bekenntnisgemeinschaft: „§2 (6) Religiöse Bekenntnisgemeinschaften mit Rechtspersönlichkeit nach diesem Bundesgesetz haben das Recht, sich als „staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft“ zu bezeichnen.“  In Knittelfeld gibt es die Sieben - Tags - Adventisten.

Siebenten – Tags - Adventisten

Das Gebäude der Sieben-Tags-Adventisten.
Das Gebäude der Sieben-Tags-Adventisten.

Siebenten – Tags - Adventisten nehmen darauf Bezug, dass die Kirchenmitglieder „Adventisten“ (lat. adventus= Ankunft) sind. Sie glauben an eine baldige Wiederkehr von Jesus Christus und halten den siebten Wochentag nach biblischer Zählung, den Samstag (Sabbat, hebräisch= Ruhetag), heilig. Das Kirchenlogo mit der geöffneten Bibel, dem Kreuz und der brennenden Flamme zeigen die Grundlagen des Glaubens: „…die geöffnete Bibel, weil es wichtig ist, die Heilige Schrift als Wort Gottes zu lesen und im täglichen Leben anzuwenden. Zentrum der biblischen Botschaft ist das Kreuz, daher ist es auch in der Mitte des Logos platziert. Über dem Kreuz und der geöffneten Bibel befindet sich die brennende Flamme des Heiligen Geistes, dem Botschafter der Wahrheit.“ Die Kirche der Siebenten – Tags – Adventisten ist in Österreich seit 1998 eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft. Die Siebenten - Tags – Adventisten Gemeinde in Knittelfeld wurde in den 1920er Jahren gegründet. In der NS- Zeit wurde in Knittelfeld die Abhaltung von Gottesdiensten verboten und die Gläubigen mussten nach Zeltweg ausweichen. Im April 1975 wurde das Haus der „Kinderfreunde“ in der Stubalpenstraße erworben. Seither hat die Glaubensgemeinde in Knittelfeld wieder ein Heim gefunden, wo sie dort  jeden Samstag ihre Gottesdienste abhalten. Offiziell bekennt sich nur eine Minderheit zu dieser Bekenntnisgemeinschaft. 

Vielfalt von Religionen

Außer den genannten Religionsgemeinschaften gibt es weitere unterschiedliche Religionen zu denen sich in Knittelfeld Gemeldete bekennen. Das sind zum Beispiel Angehörige der Altkatholiken, Bahai, Buddhisten, koptisch orthodoxen- bis zur serbisch orthodoxen Kirche. Auch in den Schulen spiegelt sich die Religionsvielfalt wider. So wird neben römisch katholischen und evangelischen Religionsunterricht noch islamischer-, rumänisch- orthodoxer- und koptisch orthodoxer Religionsunterricht angeboten. Die größte Gruppe nach der römisch katholischen Kirche sind etwa 16% der Knittelfelder, die sich offiziell zu keiner Glaubensgemeinschaft bekennen. Die in unserem Gemeinwesen gewährleistete volle Glaubens- und Gewissensfreiheit für Jedermann ist ein hohes Gut, das im Sinne eines friedlichen Miteinanders mit Sorgfalt gehütet  werden muss. Im praktischen Zusammenleben ist daher der gegenseitige Respekt gegenüber den anderen Religionen von sehr großer Bedeutung, das heißt was dem einen heilig ist, soll von anderen nicht herabgewürdigt werden. Ein gemeinsames interreligiöses Gebet mit Vertretern der römisch katholischen-, evangelischen-, rumänisch orthodoxen Kirche und erstmals mit Vertretern (Imame) islamischen Glaubens anlässlich des Totengedenkens am Vorabend des Allerheiligentages 2012 für die im Soldatenfriedhof beigesetzten Soldaten der beiden Weltkriege zeugt von einem gedeihlichem Miteinander.