Was, wann, wo in Knittelfeld?

Mai 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01
02
03
05
10
13
14
15
16
17
18
19
21
22
31
02

Betriebsdaten

Gesamtbesitz: ca. 1.730 ha.
Reviere: Mitterbach (730 ha), Rachau (800 ha) und Rassnitz (200 ha).
Seehöhe: 680 m bis 1.717 m
Durchschnittliche Hangneigung: 55 %
Holzartenverteilung: 84 % Fichte, 13 % Lärche, je 1 % Tanne, Kiefer und Laubholz
Holzernte: Schlägerung: ca. 40 % eigene Forstarbeiter, 60 % Schlägerungsunternehmer
Bringung: ca. 40 % eigene Forstarbeiter, 60 % Schlägerungsunternehmer
Hiebsatz: ca. 10.000 fm, davon Vornutzung 20 - 30 %, Kalamitätsnutzung
10 - 20 %

Waldöffnung:
Mountainbikestrecke auf den Steinplan - 14 km
Sammeln von Beeren und Schwämmen von 8.00 bis 16.00 Uhr
Berglauf, 3 Tage Wanderung, Rodeln, Tourenschilauf etc.

Nasslager Brückenweg:
Hier besteht die Möglichkeit 7000m³ Rundholz jahrelang ohne Qualitätsverlust zu lagern. Dies wird mit einer regelmäßigen Bewässerung des Rundholzes erreicht. Dies dient zur Überbrückung von großflächigen Schadereignissen zum Ausgleich von Rundholzüberangebot.

Besitzchronik

Das Revier Rassnitz ist seit 1705 im Besitz der Stadt. Es wurde damals vom Kapuzinerkloster Knittelfeld den Bürgern der Stadt geschenkt, mit der Auflage, jährlich 80 rm Brennholz zu liefern. Dieses Servitut wurde 2005 finanziell abgegolten. Der Grund für die Schenkung lag darin, dass der Kapuzinerorden ein Bettelorden war und daher den, bei der Klostergründung vom Probst von Seckau geschenkten Wald, nicht behalten durfte.

Im Jahr 1926 wurde das heutige Revier Mitterbach und im Jahr 1927 der nördliche Teil des Revieres Rachau (307 ha) von einem Privatbesitzer erworben. Dieser Ankauf wurde damals von der Opposition im Gemeinderat heftig kritisiert und als wirtschaftliche Fehleinschätzung bezeichnet. Im Jahre 1942 wurde die an das Revier Rachau angrenzende Obermeieralm im Ausmaß von 493 ha von einem Realitätenhändler gekauft. Dieser Besitz war damals zum Großteil Waldweide, und daher forstlich sanierungsbedürftig.

Heute wird der Städtische Forstbetrieb intensiv bewirtschaftet. Es gibt kaum noch Durchforstungsrückstände, der naturnahe Wald wird gefördert wo es geht, es werden aber auch Kahlhiebe gemacht, wenn keine Aussicht auf natürliche Verjüngung besteht. Der Betrieb ist voll aufgeschlossen und mit den nötigen Maschinen und Fahrzeugen ausgestattet. Die erwirtschafteten Gewinne werden jährlich dem Ordentlichen Haushalt im Voranschlag der Stadt Knittelfeld zugeführt.