Gestalten wir Zukunft

Die Entwicklung von Knittelfeld aktiv zu gestalten, das ist die wesentliche Aufgabe der Verantwortlichen dieser Stadt. Deshalb hat Gerald Schmid in seiner Funktion als damaliger Bürgermeister die Arbeiten an der Zukunftsstrategie Knittelfeld! begonnen. 

Mit einer großen Auftaktveranstaltung hat der Prozess im Juli 2014 begonnen. Über den Sommer haben Expertinnen und WissensträgerInnen den Statusbericht erarbeitet. Im Oktober starteten die Zukunftswerkstätten in denen die Bevölkerung ihre Ideen einbrachte. Zusätzlich fanden auch für die Bereiche Wirtschaft und Innenstadt Workshops statt.
In der folgenden Chronologie können Sie die einzelnen Schritte nachlesen. Unter "Ausgaben 2015" finden Sie den Link zur Auswertung der Befragungsergebnisse.

Auftaktveranstaltung "Gestalten wir Zukunft"

Gestalten wir Zukunft - Bericht über die Veranstaltung

Gruppenbild mit Paten.
Gruppenbild.

Volles Haus bei der Auftaktveranstaltung zur Zukunftsstrategie.
Der Prozess zur Entwicklung der Zukunftsstrategie für Knittelfeld ist gestartet. Und es war ein energischer Beginn. Über eineinhalb Stunden lang wurde den weit über 300 Besucherinnen und Besuchern aus Apfelberg und Knittelfeld geballte Information geboten. Bürgermeister Schmid und anerkannte Experten beleuchteten von unterschiedlichen Seiten aus die vielfältigen Einflussfaktoren und Rahmenbedingen, die es auf dem Weg der Stadt in die Zukunft zu beachten gilt. Sie zeigten auf, wo wir die Chancen für die Entwicklung unserer Stadt haben, wo wir sie suchen müssen und finden können.

Zum Videobericht der Veranstaltung: 

Die Auftaktveranstaltung am 2. Juli war der offizielle Start zu „Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“. Im Rahmen des Informationsabends sprachen bekannte Persönlichkeiten und Experten über die Entwicklung verschiedener Strategien für die Stadt und über Möglichkeiten, aber auch Bedrohungen für die Stadt von morgen. Bürgermeister Gerald Schmid führte durch den Abend. Er präsentierte lebhaft und manchmal auch unterhaltsam die wesentlichen Informationspakete zum Stadtentwicklungsprozess. Gleich zu Beginn wurde symbolisch gefragt: „Spieglein, Spieglein an der Wand ... welche Stadt hat die meisten Zukunftschancen im Land?“ Mit der Antwort, dass Knittelfeld Zukunft habe und gestalten werde, forderte der Zauberspiegel auf, den Weg selbst zu gestalten. Bürgermeister Schmid: „Wir – alle Knittelfelderinnen und Knittelfelder – werden als Stadt immer gemeinsam einen Weg gehen. Fremdbestimmt oder selbstbestimmt. Da bin ich doch sehr dafür, dass wir den Weg und die Ziele vorgeben. Und nicht andere von außen.“

Image: Stadt mit Zukunft
Gleich am Beginn stand die Frage im Mittelpunkt, wie die neue Stadt Knittelfeld von innen und außen gesehen wird. Anton Leinschitz-Di Bernardo von der Gesellschaft für Marketing und Kommunikation präsentierte die wissenschaftlichen Ergebnisse einer Studie, bei der 500 Personen befragt wurden. Sie machten klar, dass Knittelfeld vor allem als Blumen- und Eisenbahnstadt gesehen wird, die in erster Linie die Funktionen als regionales Zentrum für das tägliche Einkaufen und Gesundheitsversorgung wahrnimmt. Alle Aspekte, die eine Stadt zum Leben und Wohnen braucht, werden positiv gesehen. Imagedefizite hat Knittelfeld allerdings auch – vor allem als Stadt mit vielfältigem Arbeitsplatzangebot und attraktive Einkaufsstadt. Das schadet aber nicht tiefgreifend: Knittelfeld und Apfelberg werden als Stadt mit Zukunft beurteilt. Im Anschluss erklärten Persönlichkeiten unserer Stadt, darunter auch Bürgermeister Karl Bacher aus Apfelberg, wo sie die Chancen für die Zukunft sehen. Das Video dazu zeigte sie auf einem über die Stadt fliegenden Sessel sitzend.

Dramatische demografische Entwicklung
Dann ging Gerald Schmid auf Daten und Fakten ein. Ausführlich zeigte er die Dramatik der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2030 auf und erläuterte, wie sich die starke Zunahme der Bevölkerung über 60 Jahren, gepaart mit dem Rückgang und der Tendenz zur Abwanderung der jüngeren Generationen, auf die Entwicklung der Stadt auswirken können und was zu bedenken ist. Er verwies auf die Schlussfolgerungen, dass Knittelfeld und Apfelberg zusammen eine gemeinsame Stadt werden, die sehr viel Chancen aber auch Bedrohungen hat und ging schließlich auf das wichtige und immer viel diskutierte Entwicklungsfeld Handel ein.
Handel: zurück zur Mitte
Hannes Lindner von der Beratungsgesellschaft Standort + Markt präsentierte interessant und schlüssig die Möglichkeiten einer Entwicklung und fasste seine Ausführungen zu den vorhandenen Rahmenbedingungen für den Knittelfelder Handel zusammen: „Zurück zur Mitte.“ Die Nahversorgungskompetenz soll abgesichert werden, die räumlichen Entwicklungschancen der Innenstadt sind zu prüfen und der Mix aus Geschäften soll auf ein Einzugsgebiet von 50.000 EinwohnerInnen ausgelegt werden. Bürgermeister Gerald Schmid stellte im Anschluss klar, dass der Handel ein wesentliches Handlungsfeld für die Zukunft unserer Stadt sein werde und erläuterte den Begriff Handlungsfeld.

Handlungsfelder, um gezielt arbeiten zu können
„Wenn wir Zukunft gestalten wollen, dann müssen wir aktiv handeln“, führte er aus. „Wir haben dazu viele unterschiedliche Möglichkeiten. Nicht alles führt uns erfolgreich in die Zukunft. Nicht alles ist gleich wichtig. Wir müssen uns also bei unseren Überlegungen zur Zukunft auf das Wesentliche konzentrieren. Wir definieren Handlungsfelder, um gezielt arbeiten zu können.“
Vor einem Film, der mit verschiedenen Ansichten die gesamte Lebenswelt von Apfelberg und Knittelfeld sichtbar und damit auch die Vielfalt der Möglichkeiten und Aufgaben bewusst machte, ging Schmid auf die Handlungsfelder ein: die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, die Stadt der Generationen, das Arbeitsfeld Freizeit, Sport und Kultur, die Entwicklung der Innenstadt und schließlich als „oberstes Dach“ einer zukunftsfähigen Stadt für Menschen die Bereiche Lebenswelt, Lebensqualität und Umwelt.

In einem hochinteressanten Impulsreferat ging dann der Architekt und Raumplanungsexperte Günter Reissner vom Büro für stadt/raum/umweltplanung auf den Funktionswandel von Städten und Innenstädten im Laufe der letzten Jahrzehnte ein. Er konnte verständlich machen, wie Verkehr und speziell das Auto und die demografischen Entwicklungen immer wieder andere und neue Ansprüche für die Gestaltung des Lebensraumes hervorbrachten und -bringen. Schließlich präsentierte er durchaus gegensätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für den Knittelfelder Hauptplatz und schloss mit der Botschaft: „Wir freuen uns auf einen spannenden Prozess und auf Ihre Beteiligung.“

Beteiligungsablauf: alles ist öffentlich
Diese Aufforderung nahm Anton Leinschitz-Di Bernardo als Prozessbegleiter zum Anlass, den Beteiligungsablauf detailliert zu erklären: Alle BürgerInnen aus Knittelfeld und Apfelberg sind zur Teilnahme am Zukunftsprozess eingeladen. Dabei werden auch spezifische Interessen von Vereinen, Bildungseinrichtungen, Sport, Kultur, Handel, Tourismus, Wirtschaft und anderen Gruppierungen Berücksichtigung finden. In einem eigenen Teilprozess werden Kinder und Jugendliche ebenfalls die Möglichkeit haben, ihre Wünsche und Zukunftsideen einzubringen. Dieser Prozess wird von SpezialistInnen begleitet.
Über den Sommer wird ein Statusbericht erarbeitet. Er soll die wichtigsten Entwicklungsoptionen der neuen Stadt und ihrer Ortsteile beschreiben. Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken werden aufgezeigt. Die Ergebnisse dienen als Input für die nachfolgenden Zukunftswerkstätten im September. In den Zukunftswerkstätten werden, natürlich professionell moderiert, Visionen, Ideen, Anliegen und Wünsche der TeilnehmerInnen zu den verschiedenen Handlungsfeldern diskutiert und bearbeitet. Parallel dazu startet der Prozess zur Kinder- und Jugendbeteiligung. Mit den Ergebnissen aus beiden Beteiligungsmodulen wird ein Erstentwurf der Ziele und Strategien zur Zukunftsentwicklung der neuen Stadt Knittelfeld erarbeitet. Dieser wird in einer schriftlichen Befragung Eingang finden, an der alle Wahlberechtigten von Apfelberg und Knittelfeld über ein persönlich adressiertes amtliches Schreiben teilnehmen können. Die Ergebnisse werden umfassend veröffentlicht und finden direkte Berücksichtigung bei der Überarbeitung des Entwurfs der Zukunftsstrategie. Sie werden schließlich öffentlich in einer großen Informationsveranstaltung im November präsentiert.

Patinnen und Paten achten auf das Wohl der Zukunftsstrategie
„Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“ wird über die ganze Zeit von Patinnen und Paten begleitet. Sie stehen jeweils für ein Handlungsfeld und geben ihm ein Gesicht. Ihre Aufgabe lehnt sich dabei an die ursprüngliche Bedeutung und Funktion eines Paten an, die Entwicklung des Patenkindes zu begleiten und auf dessen Wohl zu achten. Die Handlungsfelder sind demnach ihre „Schutzbefohlenen“. Die Patinnen und Paten begleiten die Erarbeitung der jeweiligen Ziele und Zukunftsstrategien, garantieren ihre adäquate Verankerung im Stadtentwicklungsleitbild und sollen die Umsetzung der Ziele und Zukunftsstrategien einmahnen. Im Prozess der Erarbeitung der Zukunftsstrategie werden die Patinnen und Paten an den Zukunftswerkstätten ihres Entwicklungsfeldes teilnehmen und werden auch Mitglieder des Stadtforums sein, das als permanentes Gremium mit externen ExpertInnen und VertreterInnen aus Stadtverwaltung, Gemeinderat und Stadtgesellschaft eingerichtet wird, den Zukunftsprozess zu begleiten.
Im Anschluss an den Vortrag des Prozessbegleiters holte der Bürgermeister unter großem Applaus die Patinnen und Paten auf die Bühne des Kulturhauses und stellte sie persönlich vor: Mag.a Ingrid Kaltenegger, Leiterin Schulchor BG/BRG Knittelfeld (Vereine, Jugend), Sabine Pressler, Geschäftsführerin, (Wirtschaft), Dr. Manfred Pölzl, Obmann der Stadtkapelle Knittelfeld, (Kultur, Vereine), DI (FH) Herbert Katzmann, Vorstand OWG, (Wohnen, Lebensraum), Mag.a, Bakk. Phil. Désirée Steinwidder, ROW Regionalmanagement Obersteiermark West, (Jugend) und Karl Reibenbacher, Standortleiter ÖBB Lehrwerkstätte Knittelfeld (Ausbildung).

„Schön, dass wir Knittelfelderinnen und Knittelfelder sind!“
Als Schlusswort formulierte Gerald Schmid neuerlich seine uneingeschränkte Bereitschaft und Energie, Knittelfeld auf dem Weg in die Zukunft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Er lud nochmals alle ein, an diesem Zukunftsprozess mitzuarbeiten und sich zu beteiligen. „Ich brauche Euch für die Arbeit an der Zukunft unserer gemeinsamen Stadt“. Nachdem er sich nochmals bei den Patinnen und Paten für ihr Engagement bedankt hatte, schloss er die Veranstaltung mit den Worten „Schön, dass wir Knittelfelderinnen und Knittelfelder, Apfelbergerinnen und Apfelberger sind!“

Zum Konzept

1. Gestalten wir Zukunft.

1.1 Grundsätzliches
Eine Stadtentwicklungsstrategie beschreibt eine anzustrebende Entwicklung der Stadt. Sie formuliert die strategischen Entwicklungsziele für einen mittelfristigen Zeitraum (2030) und die Strategien um diese zu erreichen und die dazu notwendigen Maßnahmen. Sie ist Orientierungshilfe und Vorgabe für Entscheidungen der Stadtregierung und des Gemeinderates der neuen Stadt.
Die Stadtentwicklungsstrategie ist deshalb als Zukunftsstrategie zu begreifen, die als nachhaltiger, gesamtheitlicher und zukunftsorientierter Prozess verstanden wird. Dabei tritt die Gemeinde mit den Bürgerinnen und Bürgern und allen anderen dafür wesentlichen Stakeholdergruppen in einen konstruktiven und dauernden Dialog.

1.2 Ziele
Die Zukunftsstrategie soll Identifikationsmöglichkeiten für eine gemeinsame Vision schaffen. Sie soll die Einbindung der Bevölkerung, der institutionellen Akteure, der politischen VertreterInnen, der Verwaltung und ausgewählter Experten sicher stellen und dadurch breite Identifikation und Kooperation für die Umsetzung einer gemeinsamen Zukunftsstrategie für Knittelfeld schaffen.
Regionale Zentren sind ein Kernelement des Leitbildes zur Gemeindestrukturreform in der Steiermark. Ihre Entwicklung sollte konsequenter Weise an der Spitze der Agenda der Landesregierung stehen. Die Zukunftsstrategie soll also auch darauf abzielen, sich die maximale Unterstützung für die strategische Entwicklung der neuen Stadt zu sichern.
Last but not least: Die Gemeinden Apfelberg und Knittelfeld vereinigen sich 2015 zur neuen Stadt Knittelfeld und stehen nun vor der Aufgabe, den Veränderungsprozess zur neuen Stadt unter Einbindung aller wesentlichen Stakeholder zu gestalten. Die Zusammenführung der Gemeinden soll spürbare Vorteile für alle bringen.
Oberstes Ziel soll die Steigerung der Lebensqualität für alle BewohnerInnen von jung bis alt sein. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt und ihrer wirtschaftlichen Entwicklung ist dabei ein „dienendes“ Element.

2. Der Prozess

2.1 Beteiligende Entwicklung der Zukunftsstrategie
Der Prozess zur beteiligenden Strategieentwicklung soll auf mehreren Ebenen ablaufen:
Er wird alle BürgerInnen aus Knittelfeld und Apfelberg zur Teilnahme einladen. Dabei werden spezifische Interessensgruppen ebenso Berücksichtigung finden wie Vereine und VertreterInnen aus Handel, Tourismus und Wirtschaft. Selbstverständlich werden Gemeinderat, Stadtverwaltung und externe ExpertInnen intensiv in die Entwicklung und nachfolgende Umsetzung der Zukunftsstrategie eingebunden sein.

2.2 Teilprozess Kinder und Jugendliche
Die spezifische Einbindung der Stakeholdergruppen Kinder und Jugendliche wird durch einen eigenen Teilprozess gewährleistet, der von externen SpezialistInnen begleitet wird. Er wird im Herbst nach Schulbeginn starten und die Ergebnisse werden in die Zukunftsstrategie der Stadt integriert.

2.3 Die Handlungsfelder
Die folgenden Handlungsfelder könnten aus jetziger Sicht bereits erwartet werden:
Wirtschaft, Handel und Tourismus; Entwicklung der Innenstadt; Generationen (Kinder, Jugend, Familien, SeniorInnen ...); Freizeit, Sport und Kultur, Vereine; Lebensraum und Umwelt, Lebensqualität und Wohnen.

2.4 Die Prozesseinheiten
Neben den politischen EntscheidungsträgerInnen, der Stadtverwaltung und den externen ExpertInnen werden vor allem die PatInnen und das Stadtforum eine prozessbegleitende und zentrale Steuerungsfunktion für die Entwicklung und Umsetzung der Zukunftsstrategie ausüben.
Das Stadtforum ist dabei eine permanente Einrichtung mit noch zu festzulegender Mitgliederstruktur. Aus jetziger Sicht werden Bürgermeister, Stadtrat, PatInnen, externe ExpertInnen, Stadtverwaltung und Schlüssel-Stakeholder darin vertreten sein.

2.5 Die Instrumente
Jedes Handlungsfeld wird von moderierten Strategiewerkstätten „gespeist“, in den BürgerInnen und VertreterInnen von Interessensgruppen ihre Vorstellungen zur Zukunftsstrategie der Stadt erarbeiten.
Mit den Stakeholdergruppen aus Handel, Tourismus und Wirtschaft wird es Fokusgruppen geben, ebenso in wird es Handlungsfeld übergreifender Form mit den Gemeinderatsfraktionen.
Alle Prozessergebnisse werden auch vom ExpertInnenforum begleitet und diskutiert.
Im Stadtforum erfolgt die Diskussion zur breiten Abstimmung der Zukunftsstrategie.

2.6 Der Ablauf
Die Start up-Veranstaltung ist der offizielle und breit kommunizierte Start des Prozesses zur Zukunftsstrategie. Er soll möglichst breite Aufmerksamkeit und Beteiligung erreichen. Wesentliche Elemente für die Veranstaltung sind: Darstellung des Prozessablaufs zur Strategieentwicklung; Vorstellung von Handlungsmöglichkeiten und Handlungsfeldern durch Experten; Vorstellung der PatInnen für die Handlungsfelder; Befragung der anwesenden BürgerInnen zur persönlichen Teilnahme-Bereitschaft an den Zukunfts- und Strategiewerkstätten mit Erfassung von persönlichen Daten, inhaltlichen Wünschen und Vorschlägen über einen aufliegenden Fragebogen.
Die Zukunftsstrategie soll darauf zielen, den zukünftigen globalen und regionalen  gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und räumlichen Veränderungen mit vorausschauenden Planungen und Konzepten zu begegnen. Deshalb soll die Strategieentwicklung auch wesentlich auf einer wissensbasierten und mit Daten hinterlegten Statusbestimmung aufbauen. Dieser Statusbericht wird über den Sommer erarbeitet. Er soll die wichtigsten Entwicklungsoptionen (ev. in Szenarien) der neuen Stadt und ihrer Ortsteile in moderierten Statuswerkstätten zur integrierten Analyse der demografischen, wirtschaftlichen, sozio-kulturellen und räumlichen Entwicklung der Stadt und relevanter regionaler Räume und Zentren beschreiben. Die Statuswerkstätten werden mit TeilnehmerInnen aus Politik, Verwaltung, relevanten Stakeholdergruppen, den PatInnen und externe Fachleuten (z.B. Raumplaner) durchgeführt. Ergebnis des Statusberichts soll die Beschreibung von zentralen Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung der neuen Stadt sein. Hier erfolgt auch die Formulierung von strategischen Handlungsfeldern und Entwicklungsräumen für die Zukunftsstrategie.
Die Ergebnisse des Statusberichts werden auch als Input für die nachfolgenden Zukunftswerkstätten und Fokusgruppen im Herbst dienen. Dies ist eine der wichtigsten Phasen des Prozesses. In moderierten Strategiewerkstätten zu den oben beschriebenen Handlungsfeldern werden BürgerInnen und VertreterInnen von Interessensgruppen ihre Vorstellungen zur Zukunftsstrategie der Stadt erarbeiten.
Alle bisherigen Ergebnisse werden unter Beteiligung des Stadtforums zu einem Entwurf der Zukunftsstrategie zusammengeführt.
Die Integration eines möglichst breiten Teiles der Bevölkerung wird im Anschluss durch ein eigenes Instrument erfolgen. Nur über Werkstätten und Veranstaltungen kann diese Breite der integrativen Strategiefindung nicht erreicht werden. Deshalb ist für Ende Oktober die Durchführung einer schriftlichen Befragung als Beteiligungsprojekt zu strategischen Inhalten und Zielen der Zukunftsstrategie geplant.
Die Zusammenführung aller Ergebnisse des Prozesses zu einer offiziellen Version der Zukunftsstrategie erfolgt im Anschluss.
Gegen Ende November  wird die offizielle und breit kommunizierte Zusammenführung aller Ergebnisse des Arbeitsprozesses zur Zukunftsstrategie bei einer Zukunftsveranstaltung öffentlich präsentiert.

Fragebogen

Gestalten wir Zukunft

Bürgermeister Ing. Gerald Schmid bei der gestrigen Start Up-Veranstaltung.

Fragebogen

Bei der Veranstaltung am 2. Juli  im Kulturhaus Knittelfeld stellte Bürgermeister Schmid u.a. den Fragenbogen vor, mit dem man vorab schon Themen und Maßnahmen deponieren können, die unbedingt behandelt werden sollten. Auf diesem Fragebogen können Sie auch mitteilen, ob Sie an der Mitarbeit in den Leitbildwerkstätten interessiert sind.

Diesen Fragebogen können Sie hier downloaden. 

Der ausgefüllte Fragebogen kann im Knittelfelder Bürgerbüro abgeben werden, im Foyer des Rathauses in den „Gestalten wir Zukunft“-Postkasten eingeworfen werden, oder per EMail an presse(a)knittelfeld.at retourniert werden. Ihre Antwort sollte bis 31. Juli bei uns einlangen.

Bürgermeister Ing. Schmid freut sich auf Ihre Rückmeldungen!

Die Workshops starten

Auftakt für die Zukunftswerkstätten

Plakat Gestalten wir Zukunft.

Die Arbeiten am Statusbericht sind abgeschlossen. Das Ergebnis wird demnächst präsentiert. Eine Zusammenfassung erwartet Sie im nächsten Stadtmagazin, das Anfang Oktober erscheinen wird.

Ebenfalls mit Anfang Oktober starten die Zukunftswerkstätten zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

500 Menschen gestalten Zukunft

500 Menschen gestalten Zukunft

Bürgermeister Ing. Gerald Schmid und Anton Leinschitz-Di Bernardo.
Bürgermeister Ing. Gerald Schmid und Anton Leinschitz-Di Bernardo.

In der Pressekonferenz am 17. November berichteten Bürgermeister Ing. Gerald Schmid und Projektleiter Mag. Anton Leinschitz Di-Bernardo über die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten. Insgesamt nahmen bis jetzt rund 500 Menschen von Apfelberg und Knittelfeld am Stadtentwicklungsprozess „Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“, teil. Davon waren 161 TeilnehmerInnen bei den Zukunftswerkstätten, rund 300 beantworteten Fragebögen, auch 47 GemeinderätInnen und 20 Mitglieder des Stadtforums arbeiteten mit.

„Wir sind mitten im Prozess, es gab bisher zahlreiche positive Rückmeldungen und viele Einzelvorschläge aus der Bevölkerung. Ebenso arbeiten wir parteiübergreifend mit den GemeinderätInnen konstruktiv und gut zusammen“, so der Bürgermeister. Anton Leinschitz Di-Bernardo ging dann auf die Themen ein, die in den zahlreichen Workshops erarbeitet wurden.

Wohlfühlraum und Handelszone Innenstadt
Die Wünsche und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger sind breit gefächert. Von der flexiblen Kinderbetreuung, der regionalen Vernetzung von Kultur und Sport, der Garten- oder „Grünen Stadt“ für alle Generationen über leistbares Wohnen bis hin zur umweltbewussten, modernen und lebenswerten Stadt mit Fokus auf Radfahrer und Fußgänger, sowie alternativer Energien und e-Mobilität, war alles dabei. Auch die Gestaltung des Hauptplatzes als Seele der Stadt wird vielfach gewünscht. Das Zentrum soll Treffpunkt und Begegnungsraum für Jung und Alt werden. Mit Handel und Gastronomie, einem ausgebauten Bauernmarkt, verbreiterte und überdachte Gehsteige sowie einem verkehrsberuhigten Hauptplatz soll ein Wohlfühlraum geschaffen werden.

Mobilität als Leitbegriff der wirtschaftlichen Entwicklung
Wenn es um die Wirtschaft der Stadt geht, dann wird vor allem eine stabile Bevölkerungsentwicklung als Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung betrachtet. Knittelfeld soll wachsen. Mobilität wird zum Leitbegriff der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Unterstützung bestehender Betriebe ist dabei ebenso wichtig, wie eine gezielte Standortentwicklung durch verwaltungstechnische und raumplanerische Unterstützungen und Strategien. Der Tourismus wird als ausbaufähige wirtschaftliche Säule mit Potenzial gesehen. Als Leuchttürme für die Entwicklung werden Projekte wie ein Technologiezentrum Mobilität mit Fachhochschule und eine High-Tech-Werkstätte der Bahn genannt. Knittelfeld soll zum regionalen Ausbildungszentrum für technische Berufe werden.

„Das sind nur einige Beispiele die hier angeführt wurden, einiges kann rasch umgesetzt werden, andere Vorschläge müssen noch im Detail diskutiert und gut durchdacht werden. Der Prozess ist auch Teil der am 26. November im Knittelfelder Kulturhaus stattfindenden Bürgerversammlung, auch dort werden wir die Bevölkerung informieren“, so Schmid.

Es geht weiter
Als nächsten Schritt ist eine Befragung der Bevölkerung geplant. Dort sollen die wesentlichen Inhalte die ausformuliert wurden, durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet werden. Diese Ergebnisse fließen dann in das sogenannte „Zielsystem der Zukunftsstrategie“ ein. Positive und negative Bewertungen werden berücksichtigt. Auf Basis dieses Zielsystems wird dann der neue Gemeinderat nach der Gemeinderatswahl im März 2015 die Formulierung der Zukunftsstrategie in Angriff nehmen und beschließen. Der Prozess läuft sicher noch bis Herbst nächsten Jahres.

Einladung zur Bürgerversammlung

Bürgerversammlung am 26. November

Plakat Einladung zur Bürgerversammlung.

Der Bürgermeister Ing. Gerald Schmid lädt zu einem informativen Abend ins Kulturhaus Knittelfeld ein. Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über den Stand des Projektes "Gestalten wir Zukunft", die bevorstehende Gemeindefusion Knittelfeld/Apfelberg und darüber, was sonst noch im Laufe des Jahres los war.
Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Bürgermeister auf 1 Getränk ein.

Knittelfeld wächst

Knittelfeld wächst

Blick auf die Bühne.

Gemeindeprojekte, Fusion und Zukunftsstrategie waren Themen der Gemeindeversammlung

Knittelfeld wächst, das war die zentrale Botschaft in Bürgermeister Gerald Schmids erster Gemeindeversammlung. Fast 300 Besucherinnen und Besucher kamen ins Knittelfelder Kulturhaus um sich über Aktuelles und Zukunftsweisendes zu informieren.

Musikalischer Auftakt
Mit Songs wie „Heal the World“ stimmte der Chor des BG/BRG Knittelfeld die Gäste auf den Abend ein. Chorleiterin Ingrid Kaltenegger und ihre rund 100 Mädchen und Buben zeigten beeindruckendes musikalisches Talent.
Gerald Schmid bedankte sich bei den Künstler/innen und betonte, die jungen Menschen seien die Generation der Zukunft, jene Generation, für die wir schon heute unsere Stadt entwickeln.

Zahlreiche Projekte
In nur sieben Monaten Amtszeit hat Schmid bereits zahlreiche Aktivitäten gesetzt und Projekte gestartet. Unter anderem intensivierte er den Kontakt mit der heimischen Wirtschaft. Neue Betriebe und Geschäfte siedelten sich an. Große Straßenbauprojekte – Schmittstraße und Freiheitsallee/Otto-Krischke-Gasse –wurden fertig gestellt bzw. sind sie in der Endphase. Außerdem wurden in der Turnergasse zusätzliche Parkplätze geschaffen. Ebenfalls ist der viel diskutierte Annaweg wintertauglich gemacht worden. Auch im Wohnbau tut sich einiges. Geförderte Wohnungen wurden von der OWG errichtet, jene in der Frühlingsgasse sind im Bau. Für Kinder und Jugendliche gab es die Bildungsmesse sowie die große Infoveranstaltung „Jung sein in Knittelfeld“. Die ÖBB-Card für Jugendliche gibt es weiterhin, ebenso die Schulwegssicherungsmaßnahmen. „Knittelfeld soll ein steirisches Ausbildungszentrum für technische Berufe werden“, so der Bürgermeister in Anspielung auf Vorhaben, die bereits in Planung sind. Erfreulich ist auch die Senkung der Müllgebühren um 25 Prozent sowie jene des Bioabfalls um 60 Prozent.
Die Geburtstags- und Jubiläumsehrungen der Stadtgemeinde sind völlig neu organisiert und von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. Man besucht die Jubilare nicht mehr zuhause, sondern lädt sie zum gemeinsamen Mittagessen mit dem Bürgermeister ein.

Nahende Fusion
Apfelbergs Bürgermeister Karl Bacher war Gast der Gemeindeversammlung. In seiner kurzen Rede bedankte er sich für die konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Die Angst, die anfangs vorherrschte, hat sich durch die zahlreichen, guten Gespräche aufgelöst“, so der Ortschef von Apfelberg. Den Besucherinnen und Besuchern im Saal wurde die Fusionsvereinbarung auszugsweise vorgestellt. Es gibt für die Apfelberger Bürgerinnen und Bürger durch die Fusion keine Verschlechterungen. Im Gemeindeamt soll eine Bürgerservicestelle eingerichtet werden, wo auch der Ortsteilbürgermeister sein Büro haben wird. Die Feuerwehr, der Kindergarten, der Bauhof, die Gemeindewohnungen, das Sportzentrum und vieles mehr bleiben unverändert.

Gemeinsame Zukunft
Der dritte Teil der Veranstaltung befasste sich mit dem Thema Stadtentwicklung. Projektleiter Anton Leinschitz-Di Bernardo präsentierte den derzeitigen Stand der Dinge, die Patinnen und Paten des Prozesses gaben Statements zu den jeweiligen Bereichen ab. Mag. Hannes Lindner von Standort + Markt referierte über die Chancen, die Knittelfeld für die Innenstadtentwicklung hat. Daniela Köck berichtete über die Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Gerald Schmid hat vor, das Kinderbetreuungsangebot auszubauen und flexibler zu gestalten.
Abschließend beantwortete der Bürgermeister im kleinen Kreis die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auswertung der Fragebögen

Auswertung der Fragebögen

10458 Fragebögen wurden versandt.

Hohe Beteiligung bestätigt Knittelfelder Stadtentwicklungsprozess

Dreitausend! BürgerInnen haben durch ihre Teilnahme an der Befragung die Möglichkeit wahrgenommen, die Grundsätze für die Entwicklung der neuen Stadt Knittelfeld und den Weg in die Zukunft mitzugestalten. Ihre Meinung zu den Zielen und Maßnahmen für die zukünftige Stadtentwicklung Knittelfelds werden ausschlaggebend für die Festlegungen des neuen Gemeinderats sein.

Der Rücklauf von 29% der an alle 10.458 Wahlberechtigten ausgesendeten Fragebögen zeigt die hohe positive Akzeptanz des gesamten Stadtentwicklungsprozesses Gestalten wir Zukunft. Immerhin mussten die Befragten einen vier Seiten langen und inhaltlich sehr anspruchsvollen Fragebogen ausfüllen und ihn natürlich auch noch zur Post oder zum nächsten Briefkasten tragen.

Fragebogen:
Ende Jänner wurden alle Wahlberechtigten der neuen Stadt Knittelfeld eingeladen, an der großen Befragung zur Zukunftsstrategie der neuen Stadtgemeinde Knittelfeld teilzunehmen. Der Entwicklung des Fragebogens war ein breiter Beteiligungsprozess vorangegangen, der schon im Sommer 2014 begonnen worden war. Die Ergebnisse dieses Beteiligungsprozesses wurden im Stadtforum, dem die PatInnen, ausgewählte InteressensvertreterInnen und die Fraktionsführungen aller in Apfelberg und Knittelfeld vertretenen Parteien angehören, diskutiert und waren die Basis für die Entwicklung der einzelnen Fragen. Viele Begriffe fanden sogar den direkten Weg aus den Werkstätten bis zur konkreten Fragenformulierung.
Insgesamt 2.987 Fragebögen wurden per Post mittels beigelegtem Rücklaufkuvert an das Grazer Forschungsinstitut GMK Gesellschaft für Marketing und Kommunikation übermittelt und bis Mitte Februar statistisch repräsentativ ausgewertet.

Auswertung:
Die Befragungsergebnisse haben im Rahmen des Zukunftsprozesses für die Stadtentwicklung eine zentrale Funktion: Sie überprüfen und beurteilen die aus dem Beteiligungsprozess hervorgegangenen Ziele und Maßnahmen auf breiter und repräsentativer Ebene. Obwohl hunderte Knittelfelderinnen und Knittelfelder durch den Beteiligungsprozess mit den Zukunftswerkstätten und die vorangegangene Fragebogenaktion in die Erarbeitung der Inhalte eingebunden waren, ist es nie auszuschließen, dass sich einzelne Interessens- oder Personengruppen dabei stärker „durchsetzen“ konnten als andere. Deshalb wurden die Arbeitsergebnisse durch die Beteiligung aller 10.458 Wahlberechtigten der neuen Stadt Knittelfeld auf ihre Akzeptanz hin überprüft.

Die Ergebnisse der Befragung werden selbstverständlich öffentlich präsentiert, wie es die Transparenzregeln des gesamten Stadtentwicklungsprozesses verlangen. Dies findet am 2. März um 19 Uhr im Kulturhaus Knittelfeld statt. In der sehr sachlich geplanten und moderierten Veranstaltung werden nicht nur ExpertInnen zu Wort kommen (Mag. Daniela Köck, beteiligung.st; Mag. Anton Leinschitz-Di Bernardo, GMK, DI Günter Reissner, Stadt Raum Umweltplanung), sondern auch alle PatInnen des Stadtentwicklungsprozesses und Regierungskommissär DI (FH) Gerald Schmid sowie die RepräsentatantInnen aller 2014 im Gemeinderat vertretenen Parteien.
Die Ergebnisse des Befragungsprozesses werden nun die Grundlage für weitere Entscheidungen und Zielfestlegungen sein, die der neue Gemeinderat zu treffen hat. Dies wird dann nach der Konstituierung wahrscheinlich im Frühsommer der Fall sein. Die Highlights der Befragungsergebnisse:

Befragungsergebnisse:
Alle formulierten Stadtentwicklungsziele wurden mit hohen Zustimmungsquoten bestätigt. So wurde die Wachstumstrategie, Knittelfeld durch aktive Angebote für den Zuzug noch deutlich attraktiver zu machen, von 56% mit „sehr wichtig“ und weiteren 31% mit „ziemlich wichtig“ beurteilt. Nur ein Zehntel aller Befragten hält diese Ausrichtung der zukünftigen Stadtentwicklung für weniger oder nicht wichtig. Die „geringste“ Zustimmung mit 77%, sehr und ziemlich wichtig-Nennungen fand die zukünftige Ausrichtung, eine aktive Rolle als Zentrum des Bezirks Murtal zu übernehmen. Alles in allem eine sehr aussagekräftige Bestätigung der bisher erarbeiteten Ziele.

Stadtgestaltung:
Etwas differenzierter wurden Maßnahmen zur Stadtgestaltung bewertet. Obwohl keine der Maßnahmen abgelehnt wurde (3% sind das Maximum), liegen zwischen dem wichtigsten Maßnahmenpaket zum Schutz wertvoller Naturräume und der Verbindung von städtischen Grünräumen (90% sehr und ziemlich wichtig) und der am wenigsten wichtigen Ausrichtung, Knittelfeld zur Gartenstadt zu machen (65% sehr und ziemlich wichtig), doch erhebbliche Unterschiede. Dies liegt vor allem daran, dass für die Mehrheit jüngere Befragte „Stadtgarteln“ nicht so wichtig ist. Eine besonders hohe Wertigkeit wurde auch der Stadt der kurzen Wege, in der man ohne Hindernisse alle Stadtbereiche zu Fuß oder mit dem Rad erreichen kann, zuerkannt (88% sehr und ziemlich wichtig).

Einkaufs- und Handelsstadt:
Schwerpunktsetzungen für wirtschaftliche Entwicklung Knittelfelds werden nochmals deutlich unterschiedlicher gesehen. Hier genießt Red Bull ein hohes positives Image, wollen doch 83%, dass die Aktivitäten von Red Bull und das Image der Formel 1 aktiv für die wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden. Damit gibt es nur zwei Zukunftsstrategien, die eine noch etwas höhere Bewertung finden: die Ausrichtung als Einkaufs- und Handelsstadt (88% sehr und ziemlich wichtig) und als Gesundheitszentrum der Region (85% sehr und ziemlich wichtig). Deutlich geringere Bedeutungen werden Knittelfeld als Kulturstadt (68% sehr und ziemlich wichtig) und als Technologiezentrum für Mobilität (60% sehr und ziemlich wichtig) zugeordnet. Gerade letzteres Ergebnis überrascht in der Eisenbahnerstadt. Das Ergebnis kann aber damit erklärt werden, dass der Begriff Technologiezentrum für Mobilität für viele inhaltlich nicht klar umsrissen ist. Grundsätzlich gilt aber auch hier die entscheidende Aussage, dass keine der denkbaren wirtschaftlichen Schwerpunktausrichtungen abgelehnt wurde (1% ist die höchste Quote). Ganz im Gegenteil.

Innenstadtentwicklung:
Spannende Ergebnisse bringt auch die Beurteilung der Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung. Absolut unumstritten ist die Absicht, den Hauptplatz bei einer Neugestaltung als Herz der Stadt zu verstehen (85% sehr und ziemlich wichtig) und die Innenstadt als lebendiges Zentrum mit Handel und Gastronomie auszurichten (88% sehr und ziemlich wichtig). Flankiert werden diese wesentlichen Festlegungen mit den Zielen, den Hauptplatz als Treffpunkt und Begnungsraum für Menschen zu entwickeln und die gesamte Innenstadt als Wohlfühlraum zu gestalten. Weniger Bedeutung wird hier den Verkehrsmaßnahmen zugemessen, ein modernes und gut sichtbares Parkleitsystem zu installieren und das Parkhaus freundlicher und attraktiver zu gestalten. Bei den Parkhausmaßnahmen wird übrigens absolut kein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis von Frauen sichtbar.

Lebensraum für alle Generationen:
Maßnahmen zur Gestaltung des Lebensraumes für alle Generationen und solche zur Freizeitgestaltung und für Vereine, wurden über alles betrachtet am unterschiedlichsten beurteilt. Die höchsten Wichtigkeiten werden der Renovierung und Instandhaltung öffentlicher Plätze, Spiel- und Sportflächen als Begegnungsort für alle Generationen sowie der Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche und dem Ausbau eines vielschichtigen Sportangebots für Kinder und Jugendliche zuerkannt (fast 90% sehr und ziemlich wichtig). Auch sehr wesentlich in diesem Ranking: Ausbau des Radwegenetzes, Errichtung von leistbaren Startwohnungen speziell für Lehrlinge und junge Menschen und eine möglichst barrierefreie Gestaltung der gesamten Stadt.

Vereine:
Eine vordergründig geringere Bedeutung wurde mit einer Ausnahme allen Maßnahmen in direktem Zusammenhang mit Vereinen zuerkannt. Während die Aufwertung und besondere Unterstützung von Vereinsarbeit mit Kindern und Jugendlichen ganz an der Spitze der wichtigen Maßnahmen liegt (84% sehr und ziemlich wichtig), werden die regionale Vernetzung der Sportvereine, die Einrichtung eines regionalen Kulturmanagements für das Aichfeld, die Schaffung einer eigenen Servicestelle für Vereine und auch die Errichtung eines Vereinszentrums mit geringeren Bedeutungsquoten (zwischen 51% und 58% sehr und ziemlich wichtig) hintangereiht. Hier fehlt ganz einfach die direkte Betroffenheit jenes Teiles der Bevölkerung, der nicht in Vereinen organisiert ist.

Einladung zur Bürgerversammlung März

Bürgerversammlung am 26. November

Plakat Einladung zur Bürgerversammlung.

Dreitausend! BürgerInnen haben die Möglichkeit wahrgenommen durch ihre Teilnahme die Grundsätze für die Entwicklung der neuen Stadt Knittelfeld und den gemeinsamen Weg in die Zukunft mitzugestalten.  In der Bürgerversammlung am 2. März wird die Bevölkerung über die Auswertung der Fragebögen informiert. Gestalten wir Zukunft wird ganz konkret.

Regierungskommissär Ing. DI (FH) Gerald Schmid lädt Sie dazu recht herzlich ein.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es 1 Getränk.

Bürgerversammlung - Präsentation der Fragebogen-Auswertung

Großes Interesse an der Bürgerversammlung

Regierungskommissär Gerald Schmid.

Rund 300 Bürgerinnen und Bürger bei der öffentlichen Präsentation der Befragungsergebnisse

Bei der vor kurzem stattgefundenen Präsentation der Befragungsergebnisse zum Projekt „Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“, nahmen rund 300 Knittelfelderinnen und Knittelfelder im Kulturhaus teil.

Regierungskommissär Gerald Schmid zog zu Beginn der Bürgerversammlung Bilanz über die erfolgreiche erste Phase des Bürgerbeteiligungsprojektes „Gestalten wir Zukunft“. Er bedankte sich bei den vielen tausend Bewohnerinnen und Bewohnern der neuen Stadt, die sich durch ihre Teilnahme bei den Zukunftswerkstätten oder der Beteiligung an der Befragung direkt in die zukünftige Entwicklung von Knittelfeld eingebracht haben. Besonders hob er die Leistungen und das Engagement der Patinnen und Paten hervor, die den Prozess von Anfang an begleitet haben.

Experte präsentierte Ergebnisse
Der Prozess wurde von Mag. Anton Leinschitz Di-Bernardo (GMK – Gesellschaft für Marketing und Kommunikation) geleitet, der als Projektleiter die Ergebnisse präsentierte. Wichtig für die Bevölkerung ist: Knittelfeld soll Einkaufs- und Handelsstadt sein, mit einem lebendigen Hauptplatz als Herz der Stadt. Auch eine grüne Stadt mit kurzen Wegen und Radfahrmöglichkeiten sind gewünscht. Starkes Votum erhielt der Lebensraum für alle Generationen, günstige Startwohnungen, flexible Kinderbetreuung und eine barrierefreie Stadt. Gesundheitseinrichtungen, Ausbildung in technischen Berufen sowie die Verbindung zu Red Bull ist den Befragten ebenso wichtig, wie ein breites Freizeit- und Sportangebot für Kinder und Jugendliche.
Mag. Mario Fraiss, der durch den Abend führte, bat die ExpertInnen Raumplaner Günter Reissner und Jugendmanagerin Mag.a Daniela Köck, die Patinnen und Paten sowie die Fraktionsobleute der ÖVP, KPÖ und FPÖ auf die Bühne. Sie nahmen zu den Ergebnissen Stellung und erklärten, warum sie den Prozess begleiten.

Neuer Gemeinderat entscheidet
Die Ergebnisse der Befragung sind nun die Grundlage für weitere Entscheidungen und Zielfestlegungen, die der neue Gemeinderat zu treffen hat. Dies wird dann nach der Konstituierung wahrscheinlich im Frühsommer der Fall sein. Zuerst werden die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses nochmals detailliert vorgestellt und diskutiert. Dann werden die Ergebnisse der Befragung dazu herangezogen, die Wertigkeiten verschiedener Stadtentwicklungsziele und -strategien festzulegen. Damit erfolgt auch eine Festlegung von Prioritäten, die direkt in die Formulierung der Zukunftsstrategie für Knittelfeld einfließen. Dieses Stadtentwicklungskonzept wird dann vom neuen Gemeinderat voraussichtlich im Herbst beschlossen.

Ausgaben 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - Ausgaben 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - Dezember 2015

Titelbild Dezember 2015
Titelbild Dezember 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - Oktober 2015

Titelbild Oktober 2015
Titelbild Oktober 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - Juni 2015

Titelbild Juni 2015
Titelbild Juni 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - Sonderausgabe März 2015

Titelbild Sonderausgabe März 2015
Titelbild Sonderausgabe März 2015

Knittelfeld Stadtmagazin - März 2015

Titelbild März 2015
Titelbild März 2015

Wie geht's weiter!

Gestalten wir Zukunft: Innenstadt

Gestalten wir Zukunft: Innenstadt

Die Expertenrunde Lindner, Leinschitz und Reissner.

Die Gestaltung der Innenstadt als lebendiges Zentrum, als Wohlfühlraum mit Handel und Gastronomie, wird als erstes Projekt der Zukunftsstrategie Knittelfeld in Angriff genommen. Gewerbetreibende und Liegenschaftsbesitzer der Innenstadt folgten der Einladung des Bürgermeisters, eingehend über die nächsten Schritte informiert zu werden und Entwicklungsperspektiven im Beisein von Experten zu diskutieren.

Bestandsaufnahme in der Innenstadt
Die Basisarbeit der Experten sind die Grundlagen für die künftige Gestaltung des Zentrums, das den Hauptplatz, den Kapuzinerplatz, die Frauen- und Herrengasse, die Theodor-Körner-Gasse sowie Teile der Kirchengasse, Bahnstraße umfasst. Mag. Hannes Lindner (Standort + Markt, Baden), Arch. DI Günter Reissner (StadtRaumUmwelt Graz) und Baudirektor DI Nikolai Wölle haben sich Straßenzug um Straßenzug und Gebäude um Gebäude vorgenommen und mit der Standortanalyse begonnen. In einer umfangreichen Erhebung werden die Flächen, deren Nutzung, die Branchen und Betriebe, der Bauzustand und der visuelle Eindruck sowie die Brancheneignung erfasst und bewertet. „Es geht darum, ob ich als Konsument verstehe, was das Geschäft anbietet und ob der Betriebstyp richtig positioniert ist.“ so Lindner. Weitere Begehungen sind geplant.

Hauptplatz als Herz der Stadt
Parallel zu den Chancen und Schwächen des Standortes Knittelfeld werden auch die bauliche und optische Gestaltung des Zentrums genauer unter die Lupe genommen.  Der Hauptplatz soll bei einer Neugestaltung als Herz der Stadt verstanden und die Innenstadt als lebendiges Zentrum mit Handel und Gastronomie ausgerichtet werden. Ziel ist es, den Hauptplatz als Treffpunkt und Begegnungsraum für Menschen zu entwickeln und die gesamte Innenstadt als Wohlfühlraum zu gestalten.

Mag. Anton Leinschitz-Di Bernardo (GMK, Graz) präsentierte eine Zusammenfassung der Ergebnisse des bisherigen Beteiligungsprozesses „Gestalten wir Zukunft“ zum Entwicklungsfeld Innenstadt, die 2016 zusammen mit den Grundlagenarbeiten der Experten zu Verkehr, Handel, Architektur und Stadtplanung in einen Gestaltungswettbewerb einfließen werden. Dann folgen die Erarbeitung eines Umsetzungsplanes und die Beschlüsse durch den Gemeinderat, bevor das neu gestaltete Herz Knittelfelds 2018 und 2019 Wirklichkeit werden wird.

Ideen für die Gestaltung der Stadt
Für die Gestaltung der Stadt gibt es bereits gute Ansätze. „Beleuchtung wird bei der Gestaltung der Innenstadt eines der wichtigen Elemente sein“, meint Bürgermeister DI (FH) Gerald Schmid. „Ziel ist es, der Stadt Farbe und Flair zu geben.“

Von den Anwesenden Vertretern des Handels und der Wirtschaft wird eingebracht, dass ein einheitliches Straßenniveau und Barrierefreiheit wesentlich sind, die drei „K“ Kaufen, Kultur und Kulinarik könnten auch für Knittelfeld ein gangbarer Weg sein. Außerdem wurde eingehend diskutiert, dass die Unverwechselbarkeit, die Positionierung der Marke Knittelfeld ganz wesentlich für die Zukunft sein wird. Speziell die Potenziale der Jugend und Familien sollten für die Stadtentwicklung Beachtung finden. Abschließend dankte Bürgermeister Schmid den Anwesenden dafür, dass sich so viele bereit erklärt haben, konstruktiv mitzuarbeiten. Weitere Einladungen zur Zusammenarbeit werden noch folgen.

Gestalten wir Zukunft: Das Leitbild ist fertig!

Gestalten wir Zukunft: Das Leitbild ist fertig!

In der Bürgerversammlung vom 17. Dezember stellte Bürgermeister Gerald Schmid die zahlreichen anwesenden Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Mag. Anton Leinschitz-Di Bernardo und DI Günter Reissner die Ziele des Stadtentwicklungsprozesses und das geplante Haus der Vereine vor. StR DI (FH) Harald Bergmann informierte als Finanzreferent, was konkret für die geplanten Projekte im Budget vorgesehen ist. Durch den Abend führte Mag. Mario Fraiss.

Visionen für die Innenstadt als Wohlfühlraum
„Wir sind auf einem sehr guten Weg um die Innenstadt zu beleben, allein heuer haben sich 13 Geschäfte in Knittelfeld angesiedelt“, so der Bürgermeister. „Das ist bereits die erste positive Auswirkung des Stadtentwicklungsprozesses, Geschäfte teilen uns schon von Umsatzsteigerungen mit“, ergänzte Schmid. Damit hat die Umsetzung eines der acht Ziele, nämlich die Innenstadt als Wohlfühlraum und Zentrum mit Handel und Gastronomie zu etablieren, bereits begonnen. Schmid geht aber noch weiter und spricht von einer Vision eines innerstädtischen Outletcenters nach dem Vorbild der erfolgreichen Stadt Bad Münstereifel in Deutschland. „Das wäre einzigartig in Österreich, wir gehen diesen Weg aber nur gemeinsam mit dem heimischen Handel und der Wirtschaft.“ Schmid denkt daran, dass man auch vermehrt regionale Produkte anbieten könnte. Zu den Innenstadtbelebungsmaßnahmen zählen unter anderem den Hauptplatz mit Begegnungszonen zu gestalten, den Verkehr neu zu führen sowie die Parkplatzsituation zu überarbeiten. Verkehrs- und Städteplaner sowie Handels- und Standortexperten waren bereits vor Ort und haben sich angeschaut was man verbessern und ergänzen könnte. Für die Innenstadt-Planungskonzepte sind rund 150.000 Euro vorgesehen.

Stadt der Generationen mit Fokus auf Bildung und leistbarem Wohnraum
Seit eineinhalb Jahren wird am Stadtentwicklungsprozess „Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“ gearbeitet. Über 3.000 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen sowie Handel und Wirtschaft haben sich bei einer großen Befragung, in Workshops, bei Expertentreffen und in Gesprächsrunden eingebracht. Dabei haben sie ihre Wünsche und Vorstellungen für die neue Stadt geäußert. Aus diesen Ergebnissen wurde die Zukunftsstrategie erarbeitet und vom Gemeinderat in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Prozessbegleiter Anton Leinschitz-Di Bernardo stellte die wichtigsten Punkte der Strategie vor. „Knittelfeld wächst“: Darunter versteht man kostengünstigen Wohnraum für junge Familien anzubieten und für alle Generationen eine hohe Lebens- und Freizeitqualität zu schaffen. Der Schulstandort Knittelfeld soll ausgebaut und die Kinderbetreuung flexibler gestaltet werden. Für das Schulkonzept sind 220.000 Euro vorgesehen.

Knittelfeld als Wirtschaftsstandort und Zentrum in der Region
Knittelfeld als Zentrum in der Region übernimmt die aktive Rolle und schafft die Stadtregion Murtal, die S-Bahn-Anbindung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Die Stadt versteht sich zukünftig auch als Technologie- und Ausbildungszentrum, vor allem sollen die Lehre und Handwerksberufe forciert werden. 1.800 junge Menschen besuchen die Landesberufsschule, über 200 Lehrlinge sind in der ÖBB-Lehrwerksstätte tätig. Neue Berufe wie zum Beispiel die des Weichenbauers entstehen. Die ÖBB investiert in den nächsten Jahren 12 bis 14 Millionen Euro in den Ausbau des Lehrwerkstättenstandortes Knittelfeld. Bürgermeister Gerald Schmid und Finanzstadtrat Harald Bergmann setzen sich dafür ein, dass die heimische Wirtschaft in die Auftragsvergaben miteingebunden wird.

Haus der Vereine
DI Günter Reissner berichtete über das geplante Haus der Vereine. Im Laufe des Jahres wurden Gespräche mit zehn Knittelfelder Vereinen geführt, um deren Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf ein multifunktionelles Vereinsheim aufzunehmen. Daraus entstand ein Vorentwurf eines zweigeschossigen Objekts mit Büros, Probe-, Seminar- und Besprechungsräumen. Zwei mögliche Standorte wurden ins Auge gefasst, 200.000 Euro sind im Budget erstmal vorgesehen, wobei es hier noch Förderzusagen seitens des Landes gibt.

Budget ermöglicht Zukunftsinvestitionen
„Knittelfeld erwirtschaftet Überschüsse, das wird auch im nächsten Jahr so sein“, so Finanzstadtrat Harald Bergmann in seinen Ausführungen über den Voranschlag 2016. Im Ordentlichen Haushalt sind für nächstes Jahr Gesamteinnahmen von 33.330.700 Euro und Ausgaben von 33.010.300 Euro geplant was einen Überschuss von 320.400 Euro bedeutet. Mit dem Überschuss können Vorhaben umgesetzt werden.

Ausgaben 2016

Knittelfeld Stadtmagazin - Ausgaben 2016

Knittelfeld Stadtmagazin - Dezember 2016


Knittelfeld Stadtmagazin - Oktober 2016


Knittelfeld Stadtmagazin - Juni 2016

Titelseite Stadtmagazin Juni 2016

Knittelfeld Stadtmagazin - März 2016


Knittelfeld Stadtmagazin - Sonderausgabe Februar 2016

Architektenwettbewerb

Architektenwettbewerb – Hauptplatz- und Innenstadtgestaltung

Siegerprojekt steht fest

Seit 2014 arbeitet ein Team rund um Bürgermeister DI (FH) Gerald Schmid am Stadtentwicklungsprozess „Knittelfeld! Gestalten wir Zukunft“. Über 3.000 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen, der Politik sowie Handel, Gastronomie und Wirtschaft haben sich bei einer großen Befragung, in Workshops, bei Expertentreffen und in Gesprächsrunden eingebracht.

Dabei haben sie ihre Wünsche und Vorstellungen für die Stadt geäußert. Einer der vordringlichsten Wünsche der Stakeholder war die Neugestaltung des Hauptplatzes sowie die der Innenstadt. Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs haben vier Planer ihre Entwürfe am 15. Februar einer Jury vorgestellt. Nun steht der Sieger fest. Gewonnen hat das Projekt der freiland Umweltconsulting ZT-GmbH aus Graz.

Aufgabenstellung
Architekt DI Günter Reissner vom Büro Stadt Raum Umweltplanung wurde von der Stadtgemeinde Knittelfeld beauftragt einen Architektenwettbewerb zu organisieren und diesen auch abzuwickeln.

Teilnahmeberechtigte
Vier Teilnehmer wurden zum Gutachterverfahren eingeladen:
o    Arch. DI Alfred Bramberger, Defreggergasse 6, 8010 Graz, Projekt 1
o    Planungsgemeinschaft Ingenieurbüro für Garten- und Landschaftsarchitektur Monsberger & Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur Outside, p.A. Raiffeisenstraße 30, 8010 Graz, Projekt 2
o    Arch. DI Norbert Müller, Körösistraße 21/II, 8010 Graz, Projekt 3
o    freiland Umweltconsulting ZT-GmbH, Münzgrabenstraße 4, 8010 Graz, Projekt 4 (Sieger)

Verfahrensablauf
Der Architektenwettbewerb wurde Anfang Oktober ausgeschrieben. Bei einem Lokalaugenschein Mitte Oktober konnten sich die teilnehmenden Planer von der Innenstadt und vom Hauptplatz ein Bild machen. Mitte Jänner wurden die Projekte abgegeben, danach von Architekt DI Günter Reissner vorgeprüft und am 15. Februar der Bewertungskommission präsentiert.

Nach einer jeweils 30-minütigen Projektpräsentation mit anschließender Befragung hat die Bewertungskommission die eingereichten Arbeiten gereiht und den Gewinner ermittelt. Die Wahl fiel auf das Projekt Nummer 04 von der freiland Umweltconsulting ZT-GmbH.

Entscheidung
Der Grund warum sich die Bewertungskommission auf das Projekt 04 geeinigt hat ist, dass es sehr genau den Vorgaben, die sich aus dem Leitbild des Stadtentwicklungsprozesses ergeben, entsprochen hat.

Zum Bericht über die Pressekonferenz.

Zum Youtube-Video.

Die Wettbewerbsprojekte sind bis 17. März im Foyer des Rathauses (2. Stock) zu sehen. (Mo.-Fr. 8 - 16 Uhr)

Platz 1 - freiland Umweltconsulting ZT-GmbH

Erläuterungsbericht 1. Platz (Projektbeschreibung)

Platz 2 - Arch. DI Alfred Bramberger, Graz

Erläuterungsbericht 2. Platz (Projektbeschreibung)

Platz 3 - Arch. DI Norbert Müller, Graz

Platz 4 - Planungsgemeinschaft Ingenieurbüro für Garten- und Landschaftsarchitektur Monsberger & Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur Outside, Graz

Erläuterungsbericht 4. Platz