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Knittelfeld - die kinder- und jugendfreundlichste Stadt

Siegerfoto Gemeindesam

Bereits zum 7. Mal vergab das Land Steiermark für die kinder- und jugendfreundlichsten Aktivitäten von Gemeinden den GEMEINdeSAM. Heuer haben steiermarkweit 65 Gemeinden ihre Projekte eingereicht, in fünf Kategorien wurden jeweils Platz eins bis drei gekürt. Knittelfeld bekam die Auszeichnung für den Open Space. Der Sieg wurde mit einem Gutschein von Spielgeräte Moser im Wert von EUR 2.000,- dotiert.

 

Der Erfolg
Dass Knittelfeld seit Jahren intensiv in die Kinder- und Jugendarbeit investiert, wurde nun auch öffentlich gewürdigt und belohnt. Mit dem Projekt „Open Space - Die Knittelfelder Jugendkonferenz“ hat das Team des Kinder- und Jugendreferates die Jury überzeugt. Die mobilen Detektive waren beim Open Space dabei und haben die Idee, dass Jugendliche ihre Wünsche und Anregungen für eine jugendfreundlichere Stadt einbringen, diese dann mit dem Bürgermeister diskutieren und danach in Projekten umsetzen, für auszeichnungswürdig befunden. Bürgermeister Siegfried Schafarik zum Erfolg. „Die Kinder- und Jugendarbeit wird in Knittelfeld seitens der Stadtgemeinde sehr ernst genommen und wenn man dann noch ausgezeichnet wird, so zeigt es, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

 

Das Projekt
Der Open Space war eine Veranstaltung der zone4u (Jugendnetzwerk der Stadtgemeinde) und der 5b Klasse des Knittelfelder Gymnasiums sowie mit fachlicher Unterstützung von Beteiligung.st (Graz). Rund 200 Jugendliche erarbeiteten an einem Vormittag insgesamt 100 Vorschläge, die zu Themen zusammengefasst wurden. Anschließend präsentierten sie ihre Ergebnisse dem Bürgermeister. Die Wunschliste reichte von mehr Konzerten sowie Einkaufs- und Sportmöglichkeiten, über größere Mitsprache bis hin zum Stadtjugendrat. Die einzelnen Vorschläge werden auf die Realisierbarkeit geprüft und dann gemeinsam mit den Jugendlichen umgesetzt. Bereits 2007 gab es schon eine Jugendkonferenz aus der Projekte wie die Errichtung eines Dirtbikeparks oder die Möglichkeit im Winter zu skaten, hervorgingen.

 

Der Bewerb
Initiiert wurde der Bewerb gemeinsam von FratzGraz, beteiligung.st, Kinderbüro Steiermark, LOGO und kija Steiermark. Ziel ist es Impulse in den steirischen Gemeinden zu setzen damit eine innovative Kinder- und Jugendpolitik fortgesetzt wird bzw. erste Aktivitäten in diese Richtung geweckt werden. Weiters soll die Arbeit von Gemeinden, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren, verstärkt in die Öffentlichkeit getragen werden. Bei der Bewertung geht es um die Schaffung und den Ausbau von kinder- und jugendfreundlichen Lebensbedingungen sowie einer sozialen Infrastruktur in den Gemeinden, damit Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen entsprechend begleitet werden können. Weitere Kriterien sind das generationsübergreifende Miteinander, sowie das Mitbestimmen von Kindern und Jugendlichen.

 

Bildtext:
Eine große Delegation in Gleisdorf: Die 5b Klasse des Knittelfelder Gymnasiums mit Prof. Mag. Harald Gordon und Direktor Mag. Peter Kassal. Von der Stadtgemeinde mit dabei: Bürgermeister Siegfried Schafarik, GR Heinz Hartleb und das Projektteam der zone4u.

 

Foto: Copyright LOGO