Stadtgemeinde im Aufwind
Positiver Ausblick auf das Budgetjahr 2012 bei der Knittelfelder Gemeindeversammlung
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren Ohrenzeugen, als Bürgermeister Siegfried Schafarik bei der Gemeindeversammlung vergangenen Donnerstag auf die Budgetplanung 2012 zu sprechen kam. „Wir sind das erste Mal in der Situation, dass wir in der finanziellen Planung ein bisschen Luft haben. Nächstes Jahr können wir einige Projekte starten, die als Wirtschaftsförderung für die heimischen Betriebe zu sehen ist. Aber es wird weiterhin gespart“, so der Stadtchef.
Projekte als Wirtschaftsförderung
Eines dieser Projekte ist der Straßenbau in der Sandgasse. Die schon längst fällige Sanierung wird nächstes Jahr durchgeführt. Gleichzeitig werden die Leitungen für Kanal, Wasser und Beleuchtung erneuert. Man rechnet mit einer Investitionssumme von rund einer Million Euro. In der Frühlingsgasse soll die Jugend einen eigenen Spielplatz bekommen. Das Konzept liegt bereits vor, geplant sind Fußballtore, ausreichend viele Abfallbehälter, Sitzmöglichkeiten, ein Jugendspielgerät u.v.m. Damit sich der Ziegelteich nicht wieder in einen blaugrünen Algenteppich verwandelt, wird die Anlage saniert.
Auszeichnungen und Leistungen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Leistungen und Auszeichnungen der Stadtgemeinde. Blumenschmuck im Abfallsammelzentrum und in der Kläranlage, Kinder- und Jugendprojekte, die Eröffnung des Ingeringstegs, die Fertigstellung des zweiten betreuten Wohnens sowie die Piktogramm-Hausordnungstafeln für ein konfliktfreies „Miteinander Wohnen“, waren einige von vielen Informationen. Stolz ist Schafarik auf die Auszeichnungen. „Wir bekamen heuer den „Abfallpanther“ und den „GemeindeSam“ verliehen, erhielten die „Klima:aktiv“ Auszeichnung für das Projekt „Bahn fahren Clever sparen“ und sind als „familienfreundliche Gemeinde“ vollzertifiziert worden.“
Probleme mit Zwei- und Vierbeinern
Ein Dauerthema bei Gemeindeversammlungen ist der Ärger mit dem Hundekot. Obwohl im gesamten Stadtgebiet bereits 12 Dog-Stations stehen und weitere 5 Standorte in Planung sind, liegen die Hundetrümmerl immer noch. Schafarik weist auch auf die gesetzliche Leinenpflicht hin. Was bei den Vierbeinern Notdurft ist, ist bei den Zweibeinern oft Zerstörungswut. Zu den teilweisen Missständen, wie Vandalismus an Pflanzen oder Sachbeschädigung, kommen noch nächtlicher Lärm und zu hohe Geschwindigkeit im Ortsgebiet hinzu. „Die Polizei ist für Kontrollen auch verstärkt im Einsatz“, sagt der Bürgermeister.
Zu guter Letzt sprach Schafarik noch von der Bezirkszusammenlegung, von der notwendigen Überprüfung der Wasser- und Kanalgebühren sowie von der vom Land geplanten Gemeindezusammenlegung.

