Eröffnung Kindergarten Jahresringe
Seit 2010 wurde am Kindergarten-Standort Parkstraße 33 umgebaut. Im Frühjahr 2011 erfolgten die Umsiedlung und die Zusammenlegung. Derzeit sind eine Regelgruppe mit 25 Kindern und eine kooperative Gruppe des Heilpädagogischen Kindergartens mit 7 Kindern, sowie die Betreuer/innen untergebracht. Geleitet wird der vereinte Kindergarten von Andrea Weitenthaler.
Der Umbau
Die Räumlichkeiten des Kindergartens Parkstraße sind in die Jahre gekommen und entsprachen nicht mehr den Anforderungen. Gemeinsam mit der Fachabteilung 6E des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung wurde ein Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet und wie geplant durchgeführt. Es wurden Therapieräume geschaffen, Sanitäreinheiten adaptiert, behindertengerechte Zugänge errichtet, sowie der Bewegungsraum neu gestaltet. Auch die Fußböden, Wände und Beleuchtung erhielten eine neue Optik, ebenso die Außenanlage. Der gesamte Umbau kostete knapp 370.000 Euro.
Die Zusammenlegung
Der Heilpädagogische Kindergarten war in den Räumlichkeiten des Bezirksjugendheims untergebracht. Die ständig steigende Zahl der zu betreuenden Kinder und die beengten Verhältnisse waren ausschlaggebend, neue Räumlichkeiten zu finden. Der Kindergarten Parkstraße wurde nur noch 1-gruppig (ursprünglich 3-gruppig) geführt, also genug Platz um den HPK (HPK = heilpädagogischer Kindergarten) in die Parkstraße zu übersiedeln.
Die Betreuung
Während die 25 Kinder der allgemeinen Gruppe (Regelgruppe) von einer Kindergartenpädagogin und einer -betreuerin geführt werden, benötigen die sieben Kleinen der Kooperativen Gruppe eine besondere Betreuung. Sie werden von Sonderpädagoginnen und einem IZB-Team (Integrative Zusatz Betreuung) begleitet. Das IZB-Team hat seinen Stützpunkt ebenfalls in der Parkstraße 33, begleitet und betreut aber pro Kindergartenjahr über 100 weitere Kinder in den Kindergärten des Bezirkes Knittelfeld. Das Team besteht aus 17 Personen mit unterschiedlicher fachspezifischer Ausbildung.
Der Vorteil
Durch die Zusammenlegung der beiden Bildungseinrichtungen ist es jetzt auch möglich den Kindern eine gelebte Integration anzubieten. Kindergartenleiterin Andrea Weitenthaler dazu: „Da wir nun genügend Platz haben, können die Therapeuten/-innen und Pädagogen/-innen die individuellen Bedürfnisse der Kinder auch erfüllen. Denn jedes Kind hat das Recht, in seiner Individualität respektiert zu werden und sich nach seinem eigenen Lern- und Lebensrhythmus zu entwickeln.“
Die Eröffnung
Zur Eröffnung kamen Ehrengäste unter anderem Hausherr Bürgermeister Siegfried Schafarik und Stadtamtsdirektor Dr. Rudolf Holzer, Stadt- und Gemeinderäte, Mag. Franz Schober, Referatsleiter der FA6E, Amt der Stmk. Landesregierung, Fachberaterin Claudia Kollmann, sowie Kinderarzt Dr. Siegfried Bachler. Pfarrer Mag. Rudolf Rappl segnete das Haus. Am darauffolgenden Tag stand die Tür für alle offen. Schulgruppen, Eltern, ehemalige Kindergartenpädagoginnen und Betreuerinnen sowie Interessierte besichtigten die Räumlichkeiten. Eine Schülerinnengruppe des BAKIP Judenburgs war vor Ort und verfolgte einen Kindergartenvormittag in der kooperativen Gruppe.















