Gold für Knittelfeld-die schönste Blumenstadt der Steiermark
Rund 38.000 Steirerinnen und Steirer nahmen am diesjährigen Blumenschmuckwettbewerb teil, darunter auch 262 steirische Gemeinden. Mit viel Liebe, Fleiß und Kreativität hat das Team der Stadtgärtnerei unter der Leitung von Gärtnermeisterin Claudia Quinz in der Königsdisziplin „Die schönste Stadt“ die Goldmedaille gewonnen.
Der Landesblumenschmuckwettbewerb
Der steirische Landesblumenschmuckwettbewerb wird seit 1959 jährlich durchgeführt. In den Anfangsjahren beteiligten sich rund 1.000 Steirerinnen und Steirer, mittlerweile hat sich die Teilnehmerzahl um das Vielfache erhöht, Tendenz steigend. Der Blumenschmuck ist ein wesentlicher Tourismusfaktor und ein unverzichtbarer Bestandteil für die Schönheit des Landes. Für die Bewertung war eine 21-köpfige Jury an insgesamt 50 Bewertungstagen in der gesamten Steiermark unterwegs. Sowohl in den Einzelbewerben als auch im Öffentlichen Bewerb haben sich die „Wettgartler“ gegenseitig übertroffen.
Der Erfolg
Sich selbst übertroffen hat sich auch Claudia Quinz mit ihrem Team. Nach einem vierten und zweiten Platz sowie einer bronzenen Auszeichnung in den Vorjahren wurden die Anstrengungen belohnt. „Für mich ist es jedes Jahr eine Herausforderung, aber die Liebe zu meiner Arbeit sowie die Leistung unseres hochqualifizierten Teams lassen die Mühen und Strapazen vergessen. Bestärkt durch die Unterstützung und Motivation von Bürgermeister Siegfried Schafarik und Stadtamtsdirektor Dr. Rudolf Holzer konnten wir unser Vorhaben umsetzen“, so die Gärtnermeisterin. In diesem Jahr blühen Pelargonien, Begonien, Ageratum, Surfinien und vieles mehr um die Wette.
Die Gestaltung
Mit der Grundplanung wird bereits ein Jahr zuvor begonnen. Für die Frühjahr-, Sommer- und Herbstbepflanzung benötigt die Gärtnerei rund 13.000 Pflanzen. Das Grundsortiment besteht aus ca. 60 verschiedenen winterharten Blütenstauden, Blumen und Gräsern, sowie Blumenzwiebeln. Die Sommerbepflanzung umfasst an die 25 verschiedenen Sorten einjähriger Blumen, die in der Gärtnerei selbst produziert werden, ein Drittel wird als Jungware zugekauft. Ein wesentliches Gestaltungselement ist die Farbkombination. Maximal vier verschiedene Farben kommen in einem Beet vor, abgerundet wird mit Kies oder Gehölzen. Ergänzt werden die Hauptfarben rot, blau, gelb und weiß mit Modefarben wie lila oder pink in den verschiedensten Schattierungen. Zusätzlich spielt die Weitenwirkung je Beetgröße eine große Rolle, zum Beispiel die gestreckte Optik am Hauptplatz. Pyramiden, Kisterl oder mobile Gefäße unterliegen anderen optischen Gesetzmäßigkeiten. Hier werden Strukturpflanzen, die die Wirkung verschärfen, eingesetzt. Am liebsten ordnet Claudia Quinz die Pflanzen weich und fließend an.
Die Gärtnerei in Zahlen
o Fünf Mitarbeiter und ein Lehrling werden von elf Saisonkräften unterstützt.
o Produktion auf 900m² unter Folie und 220m² in beheizten Glashäusern
o Bepflanzung und Pflege von 53 Blumenanlagen
o Mähen von 16ha Rasen
o 17.000L Wasserverbrauch zum Gießen an Spitzentagen
o Leeren von 90 Abfalleimern
o Kronenpflege bei 900 Stadtbäumen















